Flieger von Intersky: Die Airline gibt klein bei.

GroundingIntersky stellt den Betrieb ein

Aus für die Bodensee-Airline. Intersky stellte am Abend alle Flüge und den Ticketverkauf ein. Die Flugzeuge gingen bereits zurück an die Leasingfirma.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Es ist ein Ende mit Schrecken. Am Donnerstagabend (5. November) stoppte Intersky alle Flüge und die Ticketverkäufe per sofort. Die Leasinggesellschaft Castlelake wollte nicht mehr länger zusehen und forderte seine Flugzeuge von der österreichischen Regionalairline zurück. Zwei Bombardier Dash 8 und zwei ATR 72 wurden bereits nach Maastricht überführt.

Dem Grounding ging das endgültige Scheitern der Verkaufsverhandlungen voraus. Am Nachmittag waren die Gespräche um eine Übernahme von Intersky mit der deutschen MDA Mitteldeutsche Aviaton endgültig gescheitert. Der Investor war nach dem Nein zur Gesamtübernahme auch nicht mehr bereit, sich an einem Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung zu beteiligen. Der Finanzbedarf für die Aufrechterhaltung des Flugbetriebes war höher als erwartet.

Kein frisches Geld

Damit fiel ein wichtiger Pfeiler des Rettungsplans dahin. Er hätte eine massive Reduktion des Flugbetriebs von Intersky auf nur noch drei Strecken vorgesehen. Auch dann hätte MDA aber noch frisches Geld einschiessen müssen. Eigentlich war es ganz anders geplant. 2015 werde man den «endgültigen Break-Even» erreichen, erklärte die Führung vor einem Jahr.

Intersky betrieb zuletzt eine Flotte von 2 ATR72-600 und 3 Dash 8-300. Damit bediente die Fluggesellschaft 9 Ziele in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie beschäftigte insgesamt rund 150 Mitarbeitende.

Intersky schweigt

Von Intersky gibt es noch keine offizielle Stellungnahme. Was mit den bereits verkauften rund 20.000 Tickets passiert, ist daher noch unklar. Auf der Internetseite von Intersky war am Freitagmorgen noch keine Information zum Grounding zu finden. Die Buchungsmaschine sowie diverse Unterseiten sind bereits abgeschaltet worden. Auf der Facebook-Seite wurde das Profilbild in Schwarzweiß geändert. Ein Hinweis an Passagiere fehlt aber auch dort.

Mehr zum Thema

ticker-oesterreich

Rekordsommer: Österreichs Flughäfen mit 27,7 Millionen Passagieren

Airbus A320 von Austrian Airlines: Bald nur noch moderne Flieger in der Kurzstreckenflotte.

So baut Austrian Airlines ihre Flotte mit neuen Airbus A320 Neo und A321 Neo um

ames aerospace gruender walter starzacher

Wie Flugzeugkabinenteile aus einem kleinen österreichischen Dorf den Weltmarkt erobern

ticker ames aerospace

Aufträge für 155 Latam-Jets, Airbus A380 von Lufthansa und Dreamliner von Austrian: Österreichischer Zulieferer Ames baut aus

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack