Mitarbeiterin und Flieger von Yakutia: Neue Destination.

Historische Verbindung in die USA

Yakutia Airlines verbindet die russische Halbinsel Kamtschatka direkt mit Alaska. Die Nachfrage auf der Strecke ist groß.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es ist eine Verbindung mit viel Geschichte. Vor etwa 10'000 Jahren dürften die ersten Menschen von Asien her nach Nordamerika eingewandert sein. In der Neuzeit dann war die Beringstraße bewacht wie kaum ein anderer Ort der Welt, immerhin grenzten hier die Erzfeinde Sowjetunion und USA quasi aneinander. Nur eine 85 Kilometer breite Meeresstraße trennte sie. Längst ist die UdSSR untergegangen. Die Beringstraße verlor dann ihre strategische Bedeutung. Immer wieder wurden seither Vorschläge gemacht, die russische Halbinsel Kamtschatka über einen Tunnel oder eine Brücke mit Alaska zu verbinden. Doch Geld dafür will niemand ausgeben. In die Bresche springt nun Yakutia Airlines. Sie fliegt voraussichtlich ab dem 12. Juli saisonal von Petropawlowsk-Kamtschatski nach Anchorage.

Zwar gab es nach dem Ende des Kalten Krieges bereits einmal eine direkte Luftverbindung. Doch die wurde 2005 mangels Nachfrage eingestellt. Nun soll das anders sein. In der Region Kamtschatka arbeiteten viele amerikanische Spezialisten im Bereich der Öl- und Gasförderung, erklärte Analyst Dmitrij Adamidow vom Broker Investcafe gegenüber dem Nachrichtenportal The Voice of Russia. Zudem gilt die russische Region dank ihrer Unberührtheit mit unzähligen Vulkanen, heißen Quellen, unberührter Landschaft und intakter Tierwelt als Tourismusdestination mit sehr viel Entwicklungspotenzial. Hinzu kommt, dass immer mehr Jugendliche aus Kamtschatka in den USA studieren statt in Moskau.

Bewilligungen liegen vor

Yakutia will zwischen Mitte Juli und Mitte September jeden Donnerstag mit einer Boeing B737-700 zwischen Kamtschatka und Alaska hin- und herfliegen. Der Preis eines Tickets für den Flug von viereinhalb Stunden soll 36'800 Rubel (rund 900 Euro / 1100 Franken) kosten. Die russischen und die amerikanischen Aufsichtsbehörden erteilten der Fluggesellschaft die Bewilligung für die Strecke, wie die Provinzregierung gemäß der Nachrichtenagentur Itar-Tass am Montag bekannt gab.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Buchungen aus Westeuropa im Minus für den Sommer.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies