Das bekannte Logo, das auf der Heckflosse prangt, wurde deshalb nicht angefasst. Oder kaum. Neu ist der rote Keil im Buchstaben A mit feinen etwas dunkleren Linien versehen.

StreikGewerkschaften legen Alitalia lahm

Die Angestellten der kriselnden italienischen Nationalairline protestieren gegen den geplanten Stellenabbau. Am Mittwoch finden deshalb nur knapp vier von zehn Flügen von Alitalia statt.

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Alitalia steht das Wasser bis zum Hals. Will sie nicht untergehen, muss die Fluggesellschaft dringend sparen. Mitte März hat das Management darum ein drastisches Sparprogramm vorgestellt, mit dem die Kosten bis 2019 um eine Milliarde Euro gesenkt werden sollen. Zu den Maßnahmen gehören auch Entlassungen.

Rund 2000 Stellen sind bei Alitalia gefährdet. Das gefällt den Gewerkschaften nicht. Nachdem sie deswegen schon einmal kurzzeitig die Arbeit niedergelegt haben, trafen sie sich vergangenen Freitag mit dem amtierenden Aufsichtsratspräsidenten Luca Cordero di Montezemolo und seinem designierten Nachfolger Luigi Gubitosi sowie Ministern. Ohne Ergebnisse.

Zeit bis zum 13. April

Darum haben die sechs Gewerkschaften Filt-Cgil, Fit-Cisl, Uiltrasporti, Ugl-Ta, USB und CUB für Mittwoch (6. April) zu einem 24-stündigen Streik aufgerufen. Die Gewerkschaften Anpac und Anpav haben eine Arbeitsniederlegung für vier Stunden beschlossen. Deshalb sieht sich Alitalia gezwungen, am Mittwoch rund sechzig Prozent ihrer Flüge zu streichen. Betroffen sind auch diverse Flüge nach Frankfurt und Zürich. Nur Flüge zwischen 7 und 10 Uhr morgens sowie 18 und 21 Uhr finden sicher statt.

Die Sozialpartner haben sich bis zum 13. April Zeit gegeben, eine Lösung zu finden. Viel mehr Zeit hat Alitalia wohl nicht mehr.

Mehr Infos zu den gestrichenen Flügen: hier.

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