10. und schlechtester Platz: Spirit - -3,50 Punkte. Rang 2019: 8.

Frontier und Spirit fusionierenGemeinsam gegen American, Delta, Southwest und United

Frontier und Spirit schließen sich zusammen. Dadurch entsteht in den USA eine neue große Airline. Sie will mit niedrigen Preisen aggressiv expandieren und den großen Vier Marktanteile abluchsen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Sie behaupten, nicht weniger zu wollen, als «die Branche zum Nutzen der Verbraucherinnen und Verbraucher zu verändern». Zusammen werde man mehr Flüge zu Zielen in den USA, in Lateinamerika und in der Karibik zu ultrablilligen Tarifen anbieten, erklären Frontier und Spirit. Und dies sowohl von Metropolen als auch von unterversorgten Städten aus. Dank der Fusion verbessere man die eigene finanzielle Situation und könne die Expansion beschleunigen.

Die beiden Billigairlines aus den USA gaben am Montag (7. Februar) ihren Zusammenschluss bekannt. «Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit Frontier die Demokratisierung des Flugverkehrs voranzutreiben», sagt Spirit-Chef Ted Christie. Man werde «einen aggressiven Konkurrenten im Niedrigpreissegment schaffen» und damit «den Wettbewerbsdruck erhöhen», fährt der Manager fort.

Vor Alaska Air und Jetblue

Gegen wen sich die beiden Billigairlines mit ihrer Fusion richten, machen sie unverhohlen klar. Man wolle die «dominierenden Big-Four-Fluggesellschaften» angreifen. Gemeinsam werden Frontier und Spirit zur Nummer fünf in den USA - hinter American, Delta, Southwest und United. Alleine lagen sie gemessen an den Passagierzahlen auf Rang sieben und zehn. Zusammen wären sie 2019 auf 55 Millionen Fluggäste gekommen und hätten deutlich vor Alaska Airlines (47 Millionen) und Jetblue (44 Millionen) gelegen.

Die eigenen Netze seien komplementär, erklären Frontier und Spirit. Vereinigt werde man deshalb über 1000 Flüge pro Tag zu 145 Zielen in 19 Ländern anbieten können. Die Fusion bringe zwar dank Synergien Einsparungen von 500 Millionen Dollar jährlich. Dennoch wolle man weiter expandieren und werde eine Stelle für jeden haben, der an Bord bleiben wolle. Auch bei der Flotte ergänzen sich die beiden Billigairlines bestens. Beide sind Airbus-Betreiber.

Wie heißt die neue Fluggesellschaft?

Die Transaktion soll in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres abgeschlossen werden. Einige Fragen haben die beiden noch zu klären. Das Management, der Hauptsitz und auch die Marke der vereinigten Fluggesellschaft würden von einem speziellen Gremium bestimmt, so die beiden Airlines. Geführt wird es von William «Bill» Franke. Er ist heute Aufsichtsratspräsident von Frontier, aber vor allem auch der Grüner von Indigo Partners.

Die Investmentgesellschaft mit Sitz in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona ist an diversen Billigairlines beteiligt. So gehören ihr Anteile an Frontier (USA), Volaris (Mexiko), Wizz Air (Ungarn) und Jetsmart (Chile).

Mehr zum Thema

Die Billigairline-Gruppe <a href="https://www.aerotelegraph.com/airbus-holt-sich-neue-mega-order-von-indigo-partners">Indigo Partners hat eine Bestellung von 255 weiteren Flugzeugen der A321-Neo-Familie</a> bekannt gegeben. Die Festbestellung wird auf Wizz Air (Ungarn), Frontier (USA), Volaris (Mexiko) und Jetsmart (Chile, Argentinien) aufgeteilt.

Airbus holt sich neue Mega-Order von Indigo Partners

Airbus A319 von Spirit Airlines: Bald auch A319 Neos unterwegs.

Spirit bleibt Airbus treu

Flieger von Spirit: Die Airline war die pünktlichste - wenn auch nicht die freundlichste.

Spirit Airlines plötzlich Meister der Pünktlichkeit

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack