Flieger von American: Einige Flugbegleiter wollten sich etwas dazu verdienen.

American AirlinesFlugbegleiter verhökern begehrte Routen

Wer länger im Unternehmen ist, darf bei American auf beliebteren Strecken arbeiten. Einige Flugbegleiter machen aus diesem Vorteil Geld.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

So genannte «Trip Bids» sind bei Airlines weit verbreitet: Flugbegleiter melden in einer Art unternehmensinternen Versteigerung, auf welchen Strecken sie gerne arbeiten würden. Das Bieten geht dabei ohne den Einsatz von Geld vonstatten. Doch es ist nicht purer Zufall, der über die Zuteilung der Strecken entscheidet: Wer schon lange dabei ist, hat bessere Chancen, auf seiner Wunschstrecke arbeiten zu dürfen.

Doch offenbar wird das System auch ausgenutzt – zumindest bei American Airlines. Wie das Chicago Business Journal schreibt, horteten langjährige Flugbegleiter die beliebten Strecken und verkauften diese an jüngere Mitarbeiter, welche im normalen Verfahren Jahre oder Jahrzehnte warten müssten, um auf diesen Routen arbeiten zu dürfen. Die Preise unterschieden sich je nach Beliebtheit der angebotenen Strecke stark. Der Durchschnittswert liege bei ungefähr 200 Dollar. Problematisch wird das für Mitarbeiter mit einer mittleren Seniorität – die haben durch das Horten kaum Möglichkeit, ihre Wunschziele zu erhalten.

Neue Technologie soll Horten erkennen

Das Management von American will nun durchgreifen. In einem internen Memo heißt es, man erhalte immer wieder Beschwerden von Mitarbeitenden, wonach gewisse Mitarbeiter das System auf unverantwortliche Weise nutzten. Laut einem Sprecher trete das Problem in erster Linie bei den rund 8000 Flugbegleitern auf, welche 2012 mit der Fusion mit US Airways zu American Airlines kamen. Ab Oktober 2018 sollen die Crews von Seite US Airways und von American organisatorisch zusammengelegt werden.

Um dem Horten und Weiterverkaufen von beliebten Strecken Einhalt zu bieten, setzt AA nun auf neue Technologien. Damit soll das System auf verdächtige Aktivitäten untersucht werden. Könne man solche auf einzelne Mitarbeiter zurückführen, würden Untersuchungen eingeleitet. Diese könnten zu Einschränkungen der Bieterrechte im System, zu disziplinarischen Sanktionen und im härtesten Fall sogar zur Entlassung führen.

Mehr zum Thema

ticker-american-airlines

Boeing 777 von American Airlines kehrt nach Triebwerksausfall nach Phoenix zurück

ticker-american-airlines

American Airlines bringt Fußball-Amenity-Kits zur WM 2026

ticker-american-airlines

American Airlines bringt neue Premium-Weine aus Kalifornien an Bord

ticker-american-airlines

Pilotengewerkschaft von American Airlines offen für Fusion oder Übernahme

Video

air india schaden
Am Indira Gandhi International Airport in Delhi hat ein Sturm Bodenabfertigungsgeräte über das Vorfeld getrieben. Drei geparkte Airbus A320 von Air India wurden getroffen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack