Dreamliner von Etihad Airways: Auch bei der Golfairline läuft es nicht mehr rosig.

SparprogrammEtihad Airways baut bis zu 3000 Stellen ab

Die Golfairline muss sparen, weil das Wettbewerbsumfeld herausfordernd ist. Zwischen 1000 und 3000 Jobs sind gefährdet. Auch Flugbegleiter sind offenbar betroffen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

So sieht stürmisches Wachstum aus. Vor zehn Jahren besaß Etihad Airways 22 Flugzeuge, flog 43 Ziele an und beschäftigte 3000 Menschen. Heute besitzt die Golfairline 120 Flieger, bedient 116 Destinationen und zählt 20.460 Angestellte. Die ganze Etihad-Gruppe kommt auf mehr als 26.000 Mitarbeiter.

Doch nun gibt es einen Knick in der bislang so stetigen wie steilen Kurve nach oben. Etihad muss Jobs abbauen, wie am Sonntagabend (18. Dezember) bekannt gegeben wurde. Die Fluglinie macht für die Stellenkürzungen das «immer herausfordernder werdende Wettbewerbsumfeld» verantwortlich. Eine konkrete Zahl zum Ausmaß des Abbaus nannte sie nicht. Man werde die Entlassungen aber «fair, strukturiert und transparent» vornehmen.

Verwaltung stark betroffen

Man führe allgemein eine Strategieüberprüfung durch, um die Kosten zu senken, die Produktivität zu erhöhen und den Umsatz zu steigern, so Etihad. Dabei werde auch die Mitarbeiterzahl «angemessen» reduziert. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Bezug auf Insider berichtet, sollen zwischen 1000 und 3000 Jobs gefährdet sein. Der Abbau betreffe die Informatik, die Personalabteilung und den Verkauf. Auch Bodenmitarbeiter und Flugbegleiter sollen betroffen sein.

Zuletzt hatte Etihad versucht, die Verluste in Deutschland zu verringern. Die Gruppe besitzt 29 Prozent an Air Berlin. Die deutsche Fluggesellschaft stellt sich neu auf, um die Verluste zu verringern. Ein Teil des Pakets ist die Vermietung von Flugzeugen an die Lufthansa-Gruppe.

Mehr zum Thema

Airbus A321 LR von Etihad Airways: Die Golfairline ist zufreiden mit dem neuen Modell.

Etihad Airways erreicht wieder Auslastung von 92 Prozent

Flugzeug von Etihad in Frankfurt, im Hintergrund unter anderem Condor-Jets: Die Fluglinien aus den Emiraten dominieren das Geschäft.

Die Machtverhältnisse am Himmel zwischen Deutschland und den Emiraten

Emirates-Jet in Berlin: Bisher fast ausschließlich bei der Messe ILA in der Hauptstadt zu Gast.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den neuen Verkehrsrechten für die Emirate

ticker-vereinigte-arabische-emirate

Golfstaaten zeigen trotz Konflikt robuste Reisenachfrage

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier