Ein Risiko für die Passagiere

Zambezi Airlines darf nicht mehr fliegen. Die Fluglinie aus Sambia missachtete Sicherheitslinien und setzte Passagiere in Gefahr.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Übermüdete Piloten, defekte Sauerstoffmasken, kaputte Flieger - das klingt nicht unbedingt vertrauenswürdig. Aber genau das wird Zambezi Airlines vorgeworfen. Daher hat die sambische Regierung der privaten Fluggesellschaft nun die Lizenz entzogen, die Flieger bleiben am Boden. Das Tourismusministerium des Landes bezeichnete die Airline gemäß der Lusaka Times als «Risiko für die Passagiere». Sie halte sich nicht an Sicherheitsvorschriften - sowohl die nationalen als auch die internationalen. Die Flugzeuge von Zambezi seien nicht korrekt ausgerüstet. Ausserdem sei das Kabinenpersonal nicht professionell ausgebildet. Die Piloten der Airline hätten darüber hinaus viel zu lange Arbeitszeiten.

Die Airline steht schon länger auf der schwarzen Liste der Europäischen Union - ebenfalls aus Sicherheitsgründen. Die Flotte besteht aus drei Boeing B737-500 und einer Embraer EMB 120. Das Transportministerium von Sambia untersucht die Fluggesellschaft nun. Man habe auch kein Interesse daran, die Flieger lange am Boden zu halten, heißt es von der Regierung. Es sei problematisch, weil die Wirtschaft des Staates darunter leide.

Acht Wochen Zeit

Aber die Sicherheit der Passagiere gehe vor, so das Ministerium laut der Times of Zambia. Dementsprechend groß ist auch der Druck, der auf Zambezi nun lastet. Der Wirtschaftsverband rät der Airline eindringlich, sich so schnell wie möglich wieder zu qualifizieren. Alles andere schade der Luftfahrt- und Tourismusindustrie von Sambia enorm. Aber wenn die Fluggesellschaft alles daran setzt, die Vorgaben einzuhalten, so will die Regierung der Airline die Lizenz wieder erteilen. Dazu müssten allerdings sämtliche Mängel innerhalb der nächsten acht Wochen behoben werden.

Mehr zum Thema

Ramechhap Airport in Nepal: Die Sicherheit im Lane lässt zu wünschen übrig.

Nepal freut sich zu früh über Streichung von EU-Liste

Flughafen Chisinau: Nur noch wenige Airlines dürfen von hier aus in die EU fliegen.

Europäisches Land kommt auf Schwarze Liste

Airbus A340 von Avior Airlines: Die Fluglinie ist nun aus Europa verbannt.

Avior darf nicht mehr nach Europa

Mozambiques Nationalairline LAM: Darf wieder in die EU.

Benin und Mozambique schaffen es von Schwarzer Liste

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies