Freches und junges Design: Smile will anders als die Mutter sein

Die Zwitterairline von Thai Airways

Mit Thai Smile will Thai Airways den Spagat zwischen Lowcost und Premium schaffen. Am 7. Juli startet der erste Flug nach Macao.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Thailand und seine Hauptstadt Bangkok können sich wahrlich nicht über mangelnde Flugangebote beklagen. Doch nun wird für Passagiere die Auswahl nochmals erweitert. Diese Woche kommt neue Konkurrenz hinzu - in der Form der Thai-Tocher Thai Smile. Nachdem ein geplantes Joint Venture zwischen Tiger Airways und Thai Airways unter dem Namen Thai Tiger mangels Genehmigung scheiterte, beschloss die Nationalairline des Königreiches, einen eigenen Regionalableger zu gründen. Aus einem Ideenwettbewerb von über 2000 Namensvorschlägen entstand die Marke Thai Smile. Am 7. Juli geht es nun endlich los. Ursprünglich waren nur Inlandflüge vorgesehen, mittlerweile plant die Airline weitere Ziele in der Region.

Der Erstflug führt am 7. Juli von Bangkok in die ehemalige portugiesische Kolonie Macao, welche danach zweimal täglich angeflogen wird. Den 2:45-Stunden-Flug bietet Smile ab umgerechnet 80 Euro an. Weitere Inlandziele wie Chiang Mai, Krabi oder Phuket kommen ab August hinzu. Im nächsten Jahr plant die Fluggesellschaft das Streckennetz in benachbarte Regionen innerhalb eines Radius von drei Stunden Flugzeit auszudehnen. Dazu gehören etwa Malaysia oder Brunei.

Bereits ein anderer Billiganbieter

Thai Smile plant mit elf Airbus A320-200, sechs davon werden geleast, fünf weitere kauft die Airline direkt beim Hersteller ein. Bis Ende des Jahres soll die Flotte bereits aus vier Maschinen bestehen. Den ersten Airbus konnte die Airline im Hamburger Werk bereits am 29. Juni ein Empfang nehmen und anschließend nach Thailand fliegen. Das Konzept sieht vor, Thai Smile nicht im Billigsegment zu positionieren, sondern irgendwo in der Mitte. «Premium Light Service» nennen das die Thailänder. Dabei sind die Flüge mit Smile etwas teurer als bei der Lowcost-Konkurenz, bieten aber auch mehr Service. So sind beispielsweise Freigepäck, Sitzplatzreservierung sowie ein Snack im Ticketpreis enthalten. Zudem sind die vorderen Sitzreihen für Businessclass-Passagiere vorgesehen, wobei der mittlere Sessel frei bleibt.

Die neue Fluggesellschaft gehört zum Kundenprogramm Royal Orchid Plus, wovon auch Star Alliance-Kunden profitieren. Thai Smile wird wie die Mutter unter dem Kürzel TG fliegen und so Umsteigeverbindung zur Thai Airways bieten. Mit Nok Air ist Thai Airways bereits an einem Billiganbieter beteiligt.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies