Blick aus einer Maschine von Darwin Airline: Neue Route in Südtirol.

Darwin prüft Kickstart in Bozen

Die Schweizer Regionalfluglinie steht vor der Genehmigung für die Strecke Bozen - Rom ab Juli. Nun überlegt sie sich, schon früher zu fliegen.

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Bei Darwin Airline gibt man sich noch nicht überschwänglich, aber zuversichtlich. «Wir warten derzeit die Antwort der Behörde zur Zuteilung ab», sagt Kommerzchef Christian Schneider gegenüber aeroTELEGRAPH. Die Vorteile seines Unternehmens seien so deutlich, dass er keine Gründe für eine negative Entscheidung sehe. Das Land Südtirol schrieb die Strecke Bozen - Rom für die Periode von 30. Juni 2013 bis 29. Juni 2016 letzten Dezember neu aus. Zuvor hatte sich Air Alps nach einem Streit um die Bedingungen unfreiwillig aus Bozen zurückgezogen. Ursprünglich interessierten sich neben Darwin Airline auch die rumänische Carpatair, die tschechische Job Air und eine unbekannte Gesellschaft für die Strecke. Inzwischen aber steht die Schweizer Regionalfluglinie als einzige Kandidatin da, wie ein Regierungssprecher kürzlich dem Nachrichtenportal Südtirol Online bestätigte.

Seit dem 1. Dezember steht Südtirol nun bereits ohne Flüge in die nationale Hauptstadt da. Bis Juli wollen die Verantwortlichen nicht mehr warten. Sie schreiben deshalb nun auch noch eine Kurzlizenz für die Zeit zwischen 28. April und 29. Juni aus. Auch dafür interessiert sich Darwin. «Wir prüfen derzeit, ob die Strecke über diese zwei Monate so kurzfristig profitabel betrieben werden kann», sagt Schneider. Die Vorlaufzeit sei extrem kurz, es gebe für die ersten Flüge kaum Zeit für eine Vorausbuchung. «Sofern die Wirtschaftlichkeit gegeben ist, werden wir uns bis zum 15. April offiziell bewerben.»

Weitere Verbindungen möglich

Das Land Südtirol subventioniert die Strecke mit monatlich 100'000 Euro. Im Gegenzug muss die Fluggesellschaft garantieren, dass die angebotenen Preise ein sehr attraktives Niveau haben. Die Regierung will bald noch mehr Geld zur Förderung des Luftverkehrs ausgeben. «Wir bemühen uns zusätzlich zur Südverbindung nach Rom um eine Verbindung zu einem wichtigen Drehkreuz im Norden. Entsprechende Ausschreibungen werden wir demnächst in die Wege leiten», sagte Minister Thomas Widmann kürzlich in einem Interview mit aeroTELEGRAPH.

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