Wingo hebt bald ab: 16 Ziele in Süd- und Mittelamerika hat die neue Airline im Angebot.

LateinamerikaCopa startet Billigflieger Wingo in Kolumbien

Kolumbiens Billigairline Viva Colombia bekommt Konkurrenz: Copa bringt mit Wingo eine neue Fluggesellschaft an den Start. Schon im Dezember soll es losgehen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Im Jahr 2005 stieg die panamaische Fluggesellschaft Copa in den kolumbianischen Markt ein. Sie kaufte Aero República und benannte die Airline fünf Jahre später um in Copa Airlines Colombia. Doch mit der Kurz- und Mittelstrecke war es bald so gut wie vorbei. Etwa in der Zeit, als der Billigflieger Viva Colombia 2012 den Betrieb aufnahm, zog sich Copa zum größten Teil aus dem Geschäft mit Inlandsflügen zurück und konzentrierte sich auf das internationale Geschäft.

Doch jetzt meldet sich Copa Holdings zurück. Die Airline hat ihre neue Tochter Wingo vorgestellt: Ab dem 1. Dezember bietet die neue Airline günstige Flüge zu 16 Zielen in 10 Ländern an. Zum Start sollen vier Boeing 737-700 zum Einsatz kommen, die je 142 Passagiere aufnehmen können und vermutlich aus dem bisherigen Bestand von Copa Airlines Colombia stammen, von der Wingo auch einige Routen übernimmt.

Die Nummer eins heißt Avianca

Innerhalb Kolumbiens soll Wingo die Strecken zwischen Bogotá und Cartagena,  Bogotá und San Andrés,  Barranquilla und San Andrés, Cali und San Andrés sowie Cartagena und San Andrés bedienen. Auf dem Heimmarkt hatte Copa Airlines Colombia zwischen Januar und August 2016 nur noch einen Passagieranteil von einem Prozent, wie eine detaillierte Analyse von Capa Center of Aviation zeigt. Marktführer war demnach klar Avianca mit 61 Prozent vor Latam Airlines Colombia mit 18 Prozent. Der größte Billigflieger des Landes, Viva Colombia, brachte es mit seinen zehn Airbus A320 auf 11 Prozent.

Bei den internationalen Verbindungen war ebenfalls Avianca die Nummer eins mit 35 Prozent der Passagiere, gefolgt von Copa Airlines Colombia mit 13 Prozent. Wingo bietet nun Verbindungen an von Bogotá nach Aruba, Caracas (Venezuela), Cancún (Mexiko), Havanna (Kuba), Ciudad de México, Panamá Pacífico, Punta Cana (Dominikanische Republik) und Quito (Ecuador). Außerdem von Cali nach Panamá Pacífico, von Guatemala nach San José (Costa Rica), von Medellín nach Panamá Pacífico sowie von San José (Costa Rica) nach Panamá Pacífico.

Offenbar neue Routen in Planung

Auf die Frage einer Twitter-Followerin, wann es einen Inlandsflug von Bogotá nach Santa Marta geben werde, antwortete Wingo, man arbeite daran, neue Destinationen anzubieten. Details nannte die Airline aber nicht.

Ein Blick auf den Twitter-Account der Fluggesellschaft zeigt außerdem ein interessantes Detail: Der Name Wingo scheint den Verantwortlichen offenbar schon länger im Kopf herumspukt zu sein. Denn obwohl der Account erst seit dem 20. Oktober 2016 aktiv ist (und seitdem wie wild schon über 530 Tweets abgesetzt hat), heißt es in der Information zu @wingo: «Beigetreten April 2008».

Mehr zum Thema

Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.

Schweres Erdbeben legt sieben Flughäfen in Kolumbien lahm

Bild aus einem Video, das den Absturz zeigen soll: Das Unglück geschah im Süden des Landes.

Lockheed C-130 Hercules in Kolumbien abgestürzt

Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.

Beechcraft 1900 von Satena stürzt in bergiges Gebiet

ticker accident crash absturz

Vier Tote bei Flugzeugabsturz im kolumbianischen Amazonasgebiet

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack