Boeing 767 von Condor: Passagiere nach Cancún, Pakete nach Cork.

Medizinischer NotfallCondor-Flug aus Punta Cana kommt erst nach zwei Stopps in Düsseldorf an

Von der Dominikanischen Republik aus ging es für die Reisenden eines Condor-Fluges erst nach Kanada und dann nach Irland. Grund war ein Notfall an Bord.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Flug DE2169 von Punta Cana nach Düsseldorf ist normalerweise nonstop. Und er dauert etwa 8,5 Stunden. Doch am vergangenen Wochenende kam alles anders.

Condors Boeing 767 mit dem Kennzeichen D-ABUH hob zwar wie geplant am Samstagabend (12. Februar) Ortszeit vom Ferienort in der Dominikanischen Republik ab. Doch nach etwa vier Stunden Flugzeit setzte die Maschine ihren nordöstlichen Kurs Richtung Deutschland nicht fort. Sie drehte über dem Nordatlantik scharf nach Westen ab und landete nach zwei weiteren Stunden in Halifax, der Hauptstadt der kanadischen Provinz Nova Scotia.

Ersatzcrew nach Dublin geschickt

Ein medizinischer Notfall an Bord hatte die Besatzung veranlasst, Halifax anzusteuern. «Der Gast wurde vor Ort in medizinische Versorgung übergeben», so eine Condor-Sprecherin. Etwa mehr als eine Stunde später hob die Boeing 767 wieder ab. Doch direkt nach Düsseldorf ging es auch jetzt nicht. Nach rund 4:45 Stunden Flugzeit landete der Jet im irischen Dublin.

So flog die D-ABUH von Punta Cana nach Halifax. Bild: Screenshot Flightradar 24

«Die Zwischenlandung in Dublin war nötig, weil die Crew die gesetzlich vorgeschriebene Arbeitszeit überschritten hatte, sodass vor Ort ein Crew-Wechsel stattfinden musste», erklärt die Sprecherin des deutschen Ferienfliegers. «Es wurde also kurzfristig eine Ersatzcrew nach Dublin geschickt, die den Flug mit den Gästen dann nach Düsseldorf fortsetzte.»

Boeing 767 aus Frankfurt springt ein

In Dublin war die Maschine etwas mehr als eine Stunde am Boden, bevor es dann in circa 1:45 Stunde nach Düsseldorf ging. Dort landete der Flug, der sonst - je nach Abflugzeit in Punta Cana und je nach genauer Flugzeit - zwischen 8:30 Uhr und 11 Uhr am Sonntagmorgen in Düsseldorf abkommt, dieses Mal am Nachmittag gegen 16:45 Uhr.

Damit der weitere Betrieb nicht gestört wird, sorgte Condor für Ersatz. Die Airline verlegte am Sonntagmorgen die Boeing 767 mit dem Kennzeichen D-ABUA von Frankfurt nach Düsseldorf, die von dort am Mittag dann Flug DE 2168 nach Punta Cana durchführte.

Mehr zum Thema

Condor mit zwölf Sommerzielen in den USA und vier in Kanada

Condor mit zwölf Sommerzielen in den USA und vier in Kanada

Airbus A330, hier noch ohne Beklebung und mit dem vorherigen Kennzeichen OE-ITZ: Nun ist es die D-AIYD.

Zweiter Airbus A330 von Condor steht in Düsseldorf bereit

Boeing 767 von Condor: Dank Lufthansa-Zubringerflügen gefüllt.

Bundeskartellamt: Lufthansa behindert Condor auf der Langstrecke

ticker-boeing-1

Boeing liefert im März weniger Flugzeuge aus

Video

Zwei Mitarbeitende von Alaska Airlines: Teil des Sicherheitsvideos.
Die fünftgrößte Fluggesellschaft der USA führt erstmals in ihrer Geschichte ein eigenes Sicherheitsvideo ein. Der Schritt von Alaska Airlines erfolgt aus einem ganz bestimmten Grund.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
southwest airlines  independence one
Die Vereinigten Staaten feiern das Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung und damit ihren 250. Geburtstag. Southwest Airlines nimmt das als Anlass für eine Sonderlackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
ryanair marseille
Viele Fluggäste kamen in Marseille nicht schnell genug durch die Sicherheitskontrollen, um ihren Flug nach Marrakesch zu erreichen. Rund 30 von ihnen liefen daraufhin aufs Vorfeld zur geparkten Boeing 737 von Ryanair. Nun gibt es viele gegenseitige Beschuldigungen.
Timo Nowack
Timo Nowack