Avros von City Jet: Sie bleiben noch eine Weile in der Flotte.

Ersatz der Avro JumbolinosCity Jet behält Avros länger

Vergangenes Jahr drängten die neuen Eigner noch darauf, die Flotte von City Jet schnell zu erneuern. Nun drängt es ihnen mit dem Ersatz der Avro RJ85 nicht mehr.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Eigentlich stand der Punkt zuoberst auf der Agenda. Nach der offiziellen Übernahme von City Jet durch die deutsche Beteiligungsfima Intro Aviation im April 2014 wollten die neuen Besitzer die Flotte rasch modernisieren. Bis spätestens Ende Oktober werde man entscheiden, meinte Intro-Partner Hans Rudolf Wöhrl vergangenen Sommer. Doch nun hat City Jet plötzlich keine Eile mehr. «Der Druck ist wegen des deutlich geringeren Kerosinpreises gesunken», so Wöhrl zu aeroTELEGRAPH.

Die Wahl des Ersatzes der 16 BAE Avro RJ85 ist alles andere als einfach. Der neue Flugzeugtyp muss flexibel und effizient sein und für Anflüge nach London City taugen. Das lässt nicht viel Spielraum. In Frage kommen nur noch die Bombardier C-Series oder der Sukhoi Superjet 100. Die Embraer E-Jets hält er für zu alt. Wöhrl ist deshalb ganz froh, dass City Jet sich noch nicht entscheiden muss. «Die C-Series ist noch immer nicht flügge», urteilt er. Der kanadische Jet wird frühestens im Frühjahr 2016 ausgeliefert - mit drei Jahren Verspätung.

Auch Sukhoi mit Superjet noch nicht so weit

Auch der andere Kandidat überzeugt Wöhrl noch nicht. «Bisher konnte Sukhoi den Nachweis der Tauglichkeit für London City noch nicht liefern», resümiert der Luftfahrt-Manager. Auch die ehemalige Schwestergesellschaft VLM bekam das zu spüren. Sie wollte zwei Superjet 100 LR leasen. Doch die Auslieferung wurde auf das dritte Quartal 2016 verschoben. Denn die Easa-Zertifizierung gewisser Merkmale der Variante mit größerer Reichweite braucht länger als erwartet. Dabei geht es unter anderem um die Einstellung der Start- und Landeklappen. Auch City Jet bräuchte die LR-Version.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Odyssey Airlines: Soll doch noch Wirklichkeit werden.

Airbus' lebendigste Karteileiche heißt Odyssey Airlines

Air Canada stockt Order für Airbus A220 um 15 Exemplare auf

Air Canada stockt Order für Airbus A220 um 15 Exemplare auf

Iraqi Airways (Irak)

Der erste Airbus A220 von Iraqi Airways ist fast fertig

A220 von Jetblue: Die Bemalung ist Programm.

Jetblue präsentiert ersten Airbus A220

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier