Boeing 747 von British Airways: Die Airline will in China stärker werden.

LuftfahrtboomBritish Airways sucht Partner in China

British Airways ist die eigene Allianz Oneworld zu schwach, um in China voran zu kommen. Darum sucht die Fluglinie chinesische Codeshare-Partner. Zwei Airlines stehen im Fokus.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Auch wenn das Wirtschaftswachstum in China etwas abflaut – die Reisefreudigkeit der Chinesen bleibt. Das Land gilt als Luftfahrt-Boomnation. Davon will auch British Airways profitieren. Willie Walsh, Chef des Konzerns International Airlines Group IAG, zu dem neben British auch Iberia, Aer Lingus und Vueling gehören, sucht nach Partnerairlines in China. Mit denen will er Codeshare-Abkommen abschließen.

«Wir reden deswegen schon eine Weile mit China Southern und China Eastern und sind zuversichtlich, bald zu einem positiven Ergebnis zu kommen», so Walsh zur Zeitung The Wall Street Journal. Er sehe sich dazu gezwungen, weil in der hauseigenen Allianz Oneworld kein Anbieter aus Festlandchina vertreten sei, so Walsh. Einziges Mitglied aus der Region ist Cathay Pacific aus Hongkong. Deren Netz reicht Walsh nicht aus. Noch in diesem Jahr hofft er, «ein paar» Codeshare-Vereinbarungen zu treffen.

Aer Lingus nach Asien?

Informell habe man sich schon länger getroffen, so Walsh. «In den vergangenen Monaten wurde es dann verbindlicher.» Walsh setzt voll auf die Asien-Expansion. So hat British Airways neben Chengdu in China in den vergangenen Jahren auch Destinationen wie Kuala Lumpur und Seoul wieder ins Programm aufgenommen.

Er könne sich sogar vorstellen, die Tochter Aer Lingus nach Asien fliegen zu lassen. Hintergrund seien zunehmende Handelsaktivitäten zwischen Aer Lingus' Heimatland Irland und China und Japan, so Walsh. Zukäufe erwägt der IAG-Chef aber nicht. «Wir wollen in China organisch wachsen», so der Manager. Asien macht derzeit rund 9 Prozent des gesamten Verkehrs der Gruppe aus. Walsh hofft, das zu ändern.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies