Flieger von Lauda und Ryanair in Wien: Die Basis der Tochter wackelt.

Boeing statt AirbusBoeing 737 für Lauda wieder im Gespräch

Eigentlich soll Ryanair-Tochter Lauda eine reine Airbus-Betreiberin bleiben. Doch der Flugzeugmangel könnte jetzt dafür sorgen, dass sich das ändert.

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Flugzeuge sind weltweit Mangelware: Airbus und Boeing sind auf Jahre ausgebucht und haben zugleich mit Lieferverzögerungen zu kämpfen. Airlines sind gezwungen, geplantes Wachstum zu verschieben oder die Modernisierung der Flotte hinten anzustellen. Der Mangel lässt auch die Ryanair-Gruppe nicht kalt.

Lauda Europe, einst in Österreich als Lauda Motion gegründet und heute in Malta zuhause, ist die einzige Fluglinie im Ryanair-Kosmos, die auf eine reine Airbus-Flotte setzt. Die Leasingverträge für die meisten Maschinen laufen 2028/2029 aus. Die Flugzeuge wären dann im Schnitt fast 22 Jahre alt und sollen ersetzt werden.

Boeing gilt als wahrscheinlicher

Bislang betonte Ryanair-Group-Chef Michael O’Leary stets, dass neue Airbus A320 und A321 die bevorzugte Wahl für das Wachstum sowie die Modernisierung der Airline seien. Man prüfe verschiedene Optionen und habe noch vier Jahre Zeit, um eine Lösung zu finden. Optimistisch zeigte sich O’Leary allerdings nicht.

«Wahrscheinlicher ist, dass wir die Flugzeuge durch Boeing 737 ersetzen», erklärte O’Leary vor Journalisten in Dublin. Ryanair werde bis 2034 jedes Jahr neue Flugzeuge in die Flotte aufnehmen, fügte der Airline-Chef hinzu. Sollte es mit Airbus nicht klappen, sei Boeing die naheliegende Alternative – die Fallback-Option, wie O’Leary es beschreibt.

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