So präsentiert sich Air Kerala auf Facebook: Die Airline hebt erst ab, wenn die Regierung das Gesetz anpasst.

Air KeralaBilligairline für indische Gastarbeiter

In Indien ist eine neue Fluggesellschaft geplant, die zwischen dem Nahen Osten und Kerala fliegen soll. Doch damit Air Kerala abheben kann, ist eine Gesetzesänderung nötig.

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Wer auf Air Kerala wartet, braucht wie für so vieles in Indien, eine ganze Menge Geduld. In Planung ist die neue Fluggesellschaft seit dem Jahr 2005. Zwischenzeitlich wurde die Idee auf Eis gelegt, 2011 aber wieder aus der Schublade geholt. Eigentlich hätte danach die Fluggesellschaft, deren Hauptaktionär der Staat Kerala ist, bald abheben sollen. 2013 war als Startjahr geplant. Doch der Betrieb wurde noch immer nicht gestartet. Der Grund: Die indische Regierung ist mit ihrer Luftfahrtgesetzgebung zu restriktiv.

Das Ziel von Air Kerala ist es, Arbeiter aus dem Nahen Osten zwischen ihrer Heimat Kerala und den Arbeitsplätzen in Dubai, Doha, Abu Dhabi und anderen Orten zu transportieren. 2,5 Millionen Menschen aus dem Einzugsgebiet von Ari Kerala sind in der Golfregion als Arbeiter angestellt. Es sind genug, um eine Billigairline zu rechtfertigen, glaubt man in Kerala.

5/20-Regel behindert Start von Air Kerala

Das Problem ist die so genannte 5/20-Regel. In Indien darf eine Fluggesellschaft laut dem Gesetz erst dann internationale Ziele anfliegen, wenn sie bereits fünf Jahre lang mit einer Flotte von mindestens 20 Flugzeugen im Inland aktiv gewesen war. Air Kerala wartet bereits seit mehreren Jahren darauf, dass die Regierung diese Regel aufweicht oder eine Ausnahme gewährt.

Offenbar geht es nun vorwärts. Wie die Zeitung Khaleej Times berichtet, hat die indische Regierung Air Kerala nun versichert, die Regel zumindest ausnahmsweise aufzuweichen. Ganz aufheben will man die Regel nicht. Aber man habe Optionen erarbeitet, die es Air Kerala ermöglichen sollen, den internationalen Flugbetrieb aufzunehmen.

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