Fokker 50 von VLM Airlines: Bald in Friedrichshafen zu sehen.

Air AntwerpBelgien bekommt eine neue Fluggesellschaft

Mit Air Antwerp geht ein Nachfolger der Konkurs gegangenen VLM Airlines an den Start. An der Neugründung sind offenbar auch KLM und City Jet beteiligt.

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Als VLM Airlines vergangenen September pleite ging und aufgelöst wurde, verlor Johan Maertens seinen Job. Er war der Geschäftsführer der belgischen Regionalairline. Jetzt soll der Manager erneut die Geschicke einer Fluglinie mit Sitz in Antwerpen leiten. Wie das Fachmagazin Travel Magazine berichtet, wird in der belgischen Stadt nämlich eine neue Fluggesellschaft aufgebaut.

Die neue Airline wird als Air Antwerp auftreten. KLM und die irische Wet-Lease-Spezialistin City Jet sind offenbar am Kapital von 61.500 Euro beteiligt. Die Gründung fand am 13 Mai) statt. Auch der Antrag für eine Betriebsgenehmigung soll bald eingereicht werden.

Deutliche Ähnlichkeiten

An der Seite von Maertens wird KLM-Manager Willem Hondius als zweiter Geschäftsführer von Air Antwerp fungieren. Vor seiner Tätigkeit bei der niederländischen Airline, zog Hondius als Chef von Jambo Jet den Billigableger von Kenya Airways auf. Wie die Travel Magazine weiter schreibt, will die neue Gesellschaft ab Antwerpen mit drei Verbindungen starten. Als einzige Destination ist bisher London City bekannt.

Dass es sich bei den übrigen Zielen genau wie bei der ehemaligen VLM Airlines um Kurztrecken-Verbindungen handelt, macht der gewünschte Flugzeugtyp klar. Denn Air Antwerp will zum Start Turboprop-Maschinen vom Typ Fokker 50 einsetzten. Auch VLM flog dieses Modell. Der Insolvenzverwalter verkaufte diese nach der Pleite an die schwedische Regionalairline Amapola. Viele davon sind allerdings auf dem Markt nicht mehr zu kriegen.

Ehemalige VLM-Leute anlocken

Dass Air Antwerp mit Streckenangebot, Sitz der Basis und sowie der Flotte deutliche Parallelen zur vergangenen VLM aufzeiget, ist kein Zufall. Mit den vielen Parallelen hofft das Management, viele ehemalige Mitarbeiter zu gewinnen. Auf diese Weise kann sich die neue Fluglinie Leute an Bord holen, die bereits Erfahrungen für das geplante Konzept mitbringen.

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