FlugbegleiterAmerican Airlines verteilt Strafpunkte

Das Kabinenpersonal von American Airlines ist sauer. Neue Regeln zur Abwesenheit seien zu streng - vor allem, weil an Absenzen auch die Fluglinie selbst schuld sei.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Derzeit klagen Fluggesellschaften weltweit über Personalmangel. Da wäre es besonders wichtig, die bisherigen Mitarbeiter nicht zu verärgern. American Airlines ist dies nicht gelungen. Die größte Fluglinie der Welt hat neue Regeln zur Anwesenheit von Flugbegleitern eingeführt, die am 1. Oktober in Kraft treten. Diese versetzen das Kabinenpersonal in Rage.

Wer «zu oft» zu spät zur Arbeit erscheint, erhält negative Punkte, so ein Punkt der neuen Regeln von American Airlines. Genauso geht es diejenigen, die zu oft unentschuldigt nicht zur Arbeit erscheinen. Soweit, so gut. Was den Flugbegleitern aber noch sauerer aufstößt, ist etwas anderes. Auch diejenigen, die mehr als zwei Tage im Jahr aus privaten Gründen frei nehmen oder sich in der Hochsaison krank melden, erhalten Minuspunkte.

«Nicht gerechtfertigt»

Wer acht Punkte Pro Jahr sammelt, wird verwarnt. Bei zehn Punkten droht die Kündigung. «Diese Vorschriften repräsentieren in keiner Weise die speziellen Umstände, die Flugbegleiter in ihrer Arbeit erleben», heißt es von den Flugbegleitern. Sie begehren gegen die Regeln auf.

Die Gewerkschaft nennt die neuen Bedingungen daher und wegen der generell anstrengenden Arbeitsbedingungen des Flugpersonals «nicht gerechtfertigt» und «unüberlegt». Von American Airlines heißt es offiziell, man arbeite eng mit der Gewerkschaft zusammen, um die neuen Richtlinien gut umzusetzen.

Uniformen, die krank machen

Noch mehr ärgern sie sich aber über die Uniformen. Vor rund zwei Jahren hatte American Airlines neue Kleidung für ihre Mitarbeiter vorgestellt. Doch die Angestellten klagten schon bald über Probleme. Ausschläge, Kopfweh und Übelkeit wurden durch die neue Kleidung ausgelöst – teilweise mit so schlimmen Folgen, dass das Kabinenpersonal sich krank melden musste.

Die Gründe wurden nie genau geklärt, aber American brachte neue Uniformen heraus. Dennoch tragen immer noch einige Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter die alte Kleidung und das führt laut verschiedenen Medienberichten dazu, dass die Mitarbeiter allergische Reaktionen haben. Eine Flugbegleiterin berichtet dem Chicago Business Journal, dass sie seit einem Jahr chronische Atemprobleme hat, auch wenn sie die Uniform nicht mehr trägt.

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil