A380 von Qantas: Ab Mitte 2019 mit mehr Sitzen.

SuperjumbosAirbus-A380-Rückkehr sorgt für Piloten-Zwist bei Qantas

Die australische Airline hat bisher sieben A380 zurückgeholt. Qantas und eine Cockpitcrew-Gewerkschaft streiten nun vor Gericht, wer die Superjumbos fliegen darf.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Auch in Down Under hat sich der Luftverkehr nach der Corona-Pandemie wieder stark erholt. Daher feierte bei Qantas das größte Passagierflugzeug der Welt sein Comeback. Von den einst zwölf A380 der Airline sind bereits sieben Maschinen zurück im Linienbetrieb. Drei Vierstrahler sind weiterhin geparkt und zwei wurden bereits verschrottet.

Die drei geparkten Maschinen sollen wieder startklar gemacht werden, allerdings steht einer schnellen Wiederinbetriebnahme der Mangel an Slots bei den entsprechenden Wartungs- und Reparaturbetrieben im Wege. Man rechne mit einer «Wiederinbetriebnahme der verbleibenden A380 bis Anfang 2025», heißt es von der Fluggesellschaft.

Qantas verklagt Pilotengewerkschaft

Nun steht Qantas allerdings auch vor Problemen mit dem Cockpitpersonal. Die Airline hat am 26. April die australische Gewerkschaft Australian and International Pilots Association, kurz AIPA, verklagt. Der Vorwurf: Die AIPA habe die Einstellung externer Pilotinnen und Piloten für den A380 blockiert. Konkret geht es aktuell um 20 Second-Officer-Stellen.

Qantas will für diese freien Plätze im A380-Cockpit Externe einstellen, statt nur aus den Reihen ihrer Boeing-787- und Airbus-A330-Crews zu rekrutieren. Denn ein Umstieg solcher Crewmitglieder auf den A380 würde ein Vakuum schaffen, das intern nicht schnell genug gefüllt werden könnte, argumentiert die Fluggesellschaft. Das würde die Verfügbarkeit von Pilotinnen und Piloten verringern, die benötigt würden, um die Nachfrage nach internationalen Flügen zu befriedigen. Zudem gebe es kaum freie Trainingskapazitäten.

Fluggesellschaft bricht mit 50-jähriger Tradition

Die Gewerkschaft wirft Qantas vor, mit der Tradition zu brechen, interne Kandidatinnen und Kandidaten zu fördern, die davon träumen, den größten Jet der Fluggesellschaft zu steuern. «Das Senioritäts- und Zuweisungssystem ist bei Qantas seit mehr als einem halben Jahrhundert akzeptiert, um engagierten und langjährigen Piloten einen klaren Karrierepfad zu bieten», so AIPA-Präsident Tony Lucas gegenüber der Zeitung Sydney Morning Herald.

Die AIPA verweist auf eine Klausel in der Unternehmensvereinbarung, die Qantas verpflichtet, Pilotinnen und Piloten zu entschädigen, die in der Karriereleiter übersehen werden. Die Fluggesellschaft widerspricht dem und argumentiert, dass die Vereinbarung nicht gelte. Eine Anhörung ist für den 26. Mai geplant.

Mehr zum Thema

Qantas fliegt bald mit sieben Airbus A380

Qantas fliegt bald mit sieben Airbus A380

2500 Jobs: Qantas lagert Bodenabfertigung aus

2500 Jobs: Qantas lagert Bodenabfertigung aus

An Airbus A380 of Air France: Adieu!

Air France sagt dem Airbus A380 auf Nimmerwiedersehen

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack