Eine Maschine von Air Uganda: Die Airline muss die geleasten Jets nun wieder abgeben.

Nach GroundingAir Uganda muss Flieger abgeben

Air Uganda hat den Betrieb auf unbestimmte Zeit eingestellt. Nun gibt die afrikanische Airline auch ihre geleasten Flugzeuge zurück.

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Das anhaltende Grounding aller Maschinen von Air Uganda habe dazu geführt, dass die Airline einige ihrer Verträge nicht einhalten kann, darunter mit einem europäischen Leasingunternehmen. «In dem Leasingvertrag steht, dass Air Uganda die Flugzeuge behält, solange der Flugbetrieb aufrecht erhalten wird», heißt es in einem Statement des Airline-Chefs Cornwell Muleya. «Dadurch, dass wir unseren Betrieb auf unbestimmte Zeit eingestellt haben, müssen wir nun die Maschinen zurückgeben.»

Air Uganda wurde am 17. Juni die Fluglizenz entzogen, nachdem die Airline ein Audit der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO nicht bestanden hatte. Eine Zeitung meldete, dass bei Air Uganda mindestens ein Dutzend mechanischer Fehler entdeckt wurden. Die Airline hingegen verteidigte sich: Es wären eher die Standards der ugandischen Luftfahrtbehörde bemängelt worden, weniger der Zustand der Airline selbst.

Airline beklagt finanzielle Folgen

Die Airline will aber nicht aufgeben. «Sie bereiten sich auf eine Rezertifizierung vor», erklärte ein Behördensprecher noch in der vergangenen Woche. Wie sie das ohne Flugzeuge bewerkstelligen will, ist unklar. Airline-Chef Muleya beklagt jedenfalls die finanziellen Einbußen und natürlich den Ansehensverlust, die der Airline durch das Grounding entstehen.

Air Uganda beschäftigt derzeit 231 Menschen und bietet Verbindungen von Entebbe nach Nairobi, Dar-es-Salaam, Bujumbura, Kigali, Mogadischu, Kilimandscharo, Mombasa und Juba.

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