Dreamliner von Air India: Bald auch regelmäßig in Zürich zu sehen.

Ab Mitte JuniAir India macht Zürich zu siebtem Ziel auf dem europäischen Festland

Jetzt ist es offiziell: Die indische Nationalairline nimmt Flüge nach Zürich auf. Air India schielt dabei nicht nur auf die Passagiernachfrage.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Sangam war der Anfang. Das Liebesdrama aus Bollywood wurde 1964 teilweise im Kurort Grindelwald gedreht. Erstmals bekamen Inderinnen und Inder damit im großen Stil die Schweizer Bergwelt zu sehen. Es folgten seither mehr als 200 weitere indische Filme, die sich der helvetischen Alpen als Kulisse bedienten.

Das hatte ungeahnte Folgen für den Tourismus. Eine wissenschaftliche Studie hielt fest, dass die Bollywood-Filme die Ankünfte von Reisenden aus Indien in der Schweiz um 30 Prozent nach oben trieben. Ganz vorn auf dem Programm steht dabei jeweils der Besuch des Gipfels des 3238 Meter hohen Titlis. Auf dem schneebedeckten Berg wurden zentrale Szenen des Films Dilwale Dulhania le Jayenge mit Superstar Shah Rukh Khan und viele weitere Bollywood-Streifen gedreht.

Viel Tourismus und viel Handel

Jedes Jahr besuchen inzwischen fast 250.000 Inderinnen und Inder die Schweiz. Ihre durchschnittlichen Tagesausgaben betragen 310 Franken (rund 330 Euro). Sie sind damit mehr als doppelt so hoch wie die der Schweizer selbst oder die der deutschen Gäste. Zudem bestehen enge wirtschaftliche Beziehungen. Indien ist nach der EU, den USA und China der viertwichtigste Handelspartner der Schweiz. Flüge zwischen den beiden Ländern sind deshalb auch von der Frachtnachfrage her interessant.

Davon will Air India profitieren. Nachdem bereits im Januar Gerüchte aufgekommen waren, die indische Nationalairline werde die Schweiz wieder ansteuern, kommt jetzt die Bestätigung. Ab dem 16. Juni verbindet sie vier Mal pro Woche Delhi mit Zürich. Immer montags, mittwochs, freitags und sonntags schickt sie eine Boeing 787-9 auf die Strecke, die auch von Star-Alliance-Partnerin Swiss bedient wird.

Hunderte neuer Flugzeuge

Air India hat in den vergangenen Monaten Hunderte neue Flugzeuge bestellt. Für die Langstrecke sind es 20 A350-1000 und 20 A350-900 sowie 20 Boeing 787-9 und zehn Boeing 777-9. Mit den neuen Fliegern will die indische Nationalairline auch neue Ziele aufnehmen. Neben Zürich wurden kürzlich Jakarta und Kuala Lumpur in Asien und Dallas/Fort Worth, Los Angeles und Seattle in Nordamerika als Favoriten genannt.

Air India bietet derzeit insgesamt 60 wöchentliche Flüge von und zu sechs Städten auf dem europäischen Festland an. Die Airline steuert Amsterdam, Kopenhagen, Frankfurt, Mailand, Paris und Wien an.

Mehr zum Thema

Air Indias Boeing 747, die einst als VT-EVA flog: Nun verabschiedet.

Air India hat Käufer für ihre letzten Jumbo-Jets gefunden

Mehr A321 Neo, weniger A350-1000: Air India baut Bestellung bei Airbus um

Mehr A321 Neo, weniger A350-1000: Air India baut Bestellung bei Airbus um

Pilotinnen und Piloten von Air India: Künftig fliegen sie auch mit A350 und Boeing 777X.

Air India beglückt Airbus und Boeing mit Megaorders

Die Produktion von Embraer in São José dos Campos: Bald auch ein Werk in Indien.

Embraer lässt seine Regionaljets künftig auch in Indien bauen

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies