Billy Bishop Airport: Jets dürfen hier nicht landen.

Toronto City FlughafenAir Canada bremst Porter aus

Die kanadische Regionallinie Porter Airlines will mit der C-Series den Stadtflughafen von Toronto anfliegen. Konkurrent Air Canada arbeitet dagegen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Bislang fliegen Airlines den Toronto City Flughafen nur mit Turboprops an – und das soll auch so bleiben, wenn es nach Air Canada geht: «Unsere Position ist ganz klar: Wir sind gegen Jets am City-Flughafen», erklärte Derek Vanstone, Strategie-Vizepräsident der Airline. Der städtische Flughafen – offiziell Billy Bishop Airport – solle möglichst für Kurzstreckenflüge mit modernen Turboprops genutzt werden, so wie es bislang vorgeschrieben sei, zitiert der Toronto Star Vanstone.

Für den Flughafen-Betreiber PortsToronto kommt dieses Statement überraschend: «Bislang hat Air Canada immer öffentlich verkündet, selbst gerne Jets statt Turboprops am Billy Bishop Toronto City Flughafen zu nutzen», sagte Geoff Wilson, Chef von PortsToronto.

Drei Stellen müssen ihr Okay geben

Vor zwei Jahren hatte die kanadische Regionalfluglinie Porter Airlines beantragt, mit Bombardier CS100 Toronto anfliegen zu dürfen, um weitere Strecken anbieten zu können. Dafür müsste aber das Reglement des Airports geändert werden – und die Lande- und Startbahn um insgesamt 400 Meter verlängert werden.

Porter Airlines muss dafür drei Parteien überzeugen: Die Betreiberfirma Ports Toronto, die keine Position bezogen hat – obwohl sie bislang Millionen Dollar für Machbarkeitsstudien ausgegeben hat. Das Verkehrsministerium Transport Canada will sich nicht festlegen, bevor sich nicht der Stadtrat von Toronto geeinigt hat und der will erst später in diesem Jahr entscheiden, nachdem verschiedene Machbarkeitsstudien fertig sind.

Porter ist Platzhirsch

«Es war immer klar, dass Air Canada keine Konkurrenz durch Jets von Porter auf Strecken etwa nach Vancouver, Miami oder San Francisco haben will», erklärte Porter-Sprecher Brad Cicero. Porter hat am Flughafen Toronto bisher klar das Sagen: Air Canada hat nur 30 Takeoff- und Landing-Slots, Porter 172.

Mehr zum Thema

ticker-air-canada

Air Canada fliegt ganzjährig mit Airbus A321 XLR von Toronto nach Manchester und Kopenhagen

ticker-air-canada

Air Canada stockt Montreal–Berlin im Sommer 2026 auf

ticker-air-canada

Propair ersetzt Air Canada in Bathurst

ticker-haft-verhaftung-polizei

Weiterer Verdächtiger im Raub von Gold aus Lager von Air Canada Toronto festgenommen

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack