Konflikt mit ArmenienAirlines stoppen Aserbaidschan-Flüge

Armenien und Aserbaidschan kämpfen um die Region Bergkarabach. Das hat auch Folgen für den Luftverkehr. Passagierflüge von und nach Aserbaidschan sind eingestellt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Am Rande Europas herrscht Krieg. Armenien und Aserbaidschan streiten seit Jahrzehnten um die Region Bergkarabach im Kaukasus. Jetzt sind heftige Gefechte zwischen den Staaten ausgebrochen. Aserbaidschan setzte seine Offensive am Dienstag (29. September) fort.

Das hat auch Folgen für die Flughäfen in Aserbaidschan. Sie wurden für alle kommerziellen Passagierflüge geschlossen. Die staatliche Azerbaijan Airlines bestätigte dies am Montag und teilte mit, dass die Flüge bis mindestens Mittwoch ausgesetzt bleiben.

Sehr eingeschränkter Betrieb in Baku

Die Airline hat auch Verbindungen über Ende September hinaus gestrichen. Flüge nach London am 1. Oktober und Berlin am 2. Oktober werden nicht durchgeführt. Auch Fluglinien aus dem Ausland, darunter Flydubai, Aeroflot und Belavia, werden laut der heimischen Airline in den nächsten Tagen nicht von oder nach Aserbaidschan fliegen.

Die Aussetzung der Passagierflüge in Aserbaidschan folgt auf die Entscheidung der dortigen Regierung, wegen des militärischen Konflikts das Kriegsrecht zu verhängen. Infolgedessen wurde der Flughafen Baku auf sehr eingeschränkten Betrieb umgestellt.

Armenien und Aserbaidschan umflogen

Ukraine International Airlines sagte am 28. September ihren Flug in die armenische Hauptstadt Jerewan ab. Man überprüfe auch die bislang geplanten Verbindungen sowohl nach Aserbaidschan als auch nach Armenien für Anfang Oktober, so die Fluggesellschaft.

Auf Anfrage von aeroTELEGRAPH bestätigte Lufthansa am Dienstag, dass das Unternehmen bereits seit Sonntag die Region umfliegt. «Wir beobachten die weitere Entwicklung aufmerksam», heißt es von der größten deutschen Airline.

Mehr zum Thema

EU setzt Fluggesellschaften aus Armenien auf Schwarze Liste

EU setzt Fluggesellschaften aus Armenien auf Schwarze Liste

Flieger von Azal - Azerbaijan Airlines am Hauptdrehkreuz in Baku: Die staatliche Fluglinie will auf der Langstrecke wachsen.

Azal will mit neuen Fliegern nach Wien

Landebahn in Zvarnots: Mit 3850 Metern groß genug für alle gängigen Verkehrsflugzeuge.

5,2 Millionen Passagiere, ein Lost Place und eine argentinische Vision

Restbestände von European Atlantis und Armenian Atlantis.

Fünf Jahre auf der schwarzen Liste – und kein Ende in Sicht

Video

Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
md 11 ups unglueck ntsb
Der tödliche Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 von UPS im Jahr 2025 wurde durch ein beschädigtes Teil in der Triebwerksaufhängung ausgelöst. Nun ist klar: Boeing beschäftigte sich schon länger mit solchen Schäden, als bisher bekannt war. Und es gab weitere Fälle. Behörden und Airline wollen die Schwere des Problems nicht erkannt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack