Hangzhou: Kein Drehkreuz wie Peking, aber mehr als 9 Millionen Einwohner.

ChinaAirline-Riesen beschweren sich über Subventionen

Sie gehören selber dem Staat, aber mit Subventionen für kleinere Konkurrenten sind die drei größten Airlines Chinas nicht einverstanden. Streitpunkt sind Interkontinentalflüge.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

China Southern Airlines, Air China und China Eastern Airlines sind unzufrieden: Sie drängen darauf, dass die Regierung gegen subventionierte Interkontinentalrouten in sogenannten sekundären Städten Chinas vorgeht. Das berichtet das Fachmagazin Aviation Week. Ziel ist es offenbar, den Wettbewerb durch kleinere Konkurrenten zu unterbinden, die abseits der Drehkreuze Peking, Shanghai, Guangzhou und Chengdu Verbindungen eröffnen wie etwa von Hangzhou nach Madrid oder von Qingdao nach Melbourne.

Daher wandten sich die drei großen Fluggesellschaften 2017 an ihre gemeinsame Muttergesellschaft, die Kommission zur Kontrolle und Verwaltung von Staatsvermögen, wie zwei Informanten dem Magazin berichteten. Die Airlines fordern demnach, dass Routen nur eröffnet werden dürfen, wenn die Marktbedingungen dies rechtfertigen, und nicht, weil Provinz- oder Stadtregierungen Airlines für den Anschluss an Fernreiseziele bezahlen.

Kleine Airlines mit großen Jets

Erfolg hatte der Protest bisher offenbar noch nicht. So beantragte etwa Lucky Airlines aus der HNA Group zuletzt eine Route von Kunming in Südchina ins russische St. Petersburg. Womöglich trifft die Regierung aber auch erst im Laufe des Jahres 2018 eine Entscheidung. Sollte diese zugunsten der drei großen Fluglinien ausfallen, könnten kleine wie Ruili Airlines, Juneyao Airlines und Donghai Airlines leiden, die in der Erwartung von finanzieller Unterstützung Großraumflugzeuge angeschafft haben.

Mehr zum Thema

Heckflossen mit den Logos von Star Alliance und Air China: 17 Mitglieder der Allianz bedienen den Beijing Capital International Airport.

Star Alliance stärkt Pekings alten Airport

So soll das Terminal von außen aussehen...

China Eastern kooperiert mit Delta in Peking

Airbus-Produktion in Tianjin: Hat künftig mehr Arbeit.

Airbus baut mehr A320 in China

Ein Johann-Lafer-Menü von Lufthansa, hier in der Kurz- und Mittelstrecken-Variante: Künftig wird es auch Versionen für die Langstrecke geben.

Was Lufthansa in Zukunft auf der Langstrecke auf den Teller bringt

Video

Embraer E195-E2 von Azul: Das Flugzeug hebt erst kurz vor dem Ende der Piste ab.
Eine Embraer E195-E2 von Azul hat in São-Paulo-Congonhas fast die gesamte Startbahn gebraucht. Es ist nicht der erste brenzlige Moment an dem Ort am Stadtflughafen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Betankung einer Boeing 747 von Lufthansa: IN Frankfurt ist Kerosin knapp.
Der niedrige Wasserstand des Rheins wird zum Problem für Deutschlands größten Flughafen. Tankschiffe können nur noch eingeschränkt Kerosin liefern. Deshalb hat Lufthansa ihre Crews angewiesen, auf ausgewählten Strecken zusätzlichen Treibstoff nach Frankfurt mitzubringen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil