Hangzhou: Kein Drehkreuz wie Peking, aber mehr als 9 Millionen Einwohner.

ChinaAirline-Riesen beschweren sich über Subventionen

Sie gehören selber dem Staat, aber mit Subventionen für kleinere Konkurrenten sind die drei größten Airlines Chinas nicht einverstanden. Streitpunkt sind Interkontinentalflüge.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

China Southern Airlines, Air China und China Eastern Airlines sind unzufrieden: Sie drängen darauf, dass die Regierung gegen subventionierte Interkontinentalrouten in sogenannten sekundären Städten Chinas vorgeht. Das berichtet das Fachmagazin Aviation Week. Ziel ist es offenbar, den Wettbewerb durch kleinere Konkurrenten zu unterbinden, die abseits der Drehkreuze Peking, Shanghai, Guangzhou und Chengdu Verbindungen eröffnen wie etwa von Hangzhou nach Madrid oder von Qingdao nach Melbourne.

Daher wandten sich die drei großen Fluggesellschaften 2017 an ihre gemeinsame Muttergesellschaft, die Kommission zur Kontrolle und Verwaltung von Staatsvermögen, wie zwei Informanten dem Magazin berichteten. Die Airlines fordern demnach, dass Routen nur eröffnet werden dürfen, wenn die Marktbedingungen dies rechtfertigen, und nicht, weil Provinz- oder Stadtregierungen Airlines für den Anschluss an Fernreiseziele bezahlen.

Kleine Airlines mit großen Jets

Erfolg hatte der Protest bisher offenbar noch nicht. So beantragte etwa Lucky Airlines aus der HNA Group zuletzt eine Route von Kunming in Südchina ins russische St. Petersburg. Womöglich trifft die Regierung aber auch erst im Laufe des Jahres 2018 eine Entscheidung. Sollte diese zugunsten der drei großen Fluglinien ausfallen, könnten kleine wie Ruili Airlines, Juneyao Airlines und Donghai Airlines leiden, die in der Erwartung von finanzieller Unterstützung Großraumflugzeuge angeschafft haben.

Mehr zum Thema

Heckflossen mit den Logos von Star Alliance und Air China: 17 Mitglieder der Allianz bedienen den Beijing Capital International Airport.

Star Alliance stärkt Pekings alten Airport

So soll das Terminal von außen aussehen...

China Eastern kooperiert mit Delta in Peking

Airbus-Produktion in Tianjin: Hat künftig mehr Arbeit.

Airbus baut mehr A320 in China

lufthansa johann lafer

Was Lufthansa in Zukunft auf der Langstrecke auf den Teller bringt

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack