Airbus A320 Neo: Die Orderbrücher sind voll.

Volle Orderbücher beim A320Airbus schraubt Ausstoß weiter hoch

Beim A320 hat Airbus keinerlei Sorgen. Die Bestellungen treffen so regelmäßig ein, dass die Produktionsrate immer weiter erhöht werden soll.

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Klaus Röwe ist zufrieden. «Die Orderbücher sind mehr als gefüllt», sagt der Chef des A320-Programms anlässlich der Übergabe des 250. Fliegers an Easyjet. Momentan laufen bei Airbus jeden Monat 43 Exemplare des Kurz- und Mittelstreckenflugzeuges vom Band. In den kommenden Monaten wird der Ausstoß schrittweise erhöht, um die Nachfrage decken zu können. Anfang 2016 schraubt Airbus die Produktion auf 44 Stück herauf, im Frühjahr 2016 dann bereits auf 47 Stück und 2017 sollen es 50 A320 pro Monat sein.

Doch Röwe will noch mehr. «Die Situation bei den Aufträgen ist gut. Die Lage bei der Produktion ist es noch nicht», so der Airbus-Manager bei einer Präsentation in Hamburg. Er möchte die Produktionsrate deshalb nach 2017 weiter erhöhen. «Wir schauen uns das ernsthaft an», so Röwe. Und er hat auch schon einen Wert im Kopf: Einen Ausstoß von «über 60» A320 pro Monat überlege man sich für die Zeit nach 2017 ernsthaft. Die Bestellungen würden das rechtfertigen.

Der Ertragspfeiler von Airbus

Seit seiner Einführung 1988 hat Airbus 11.581 Flieger der A320-Familie verkauft – also A318, A319, A320 und A321. Davon wurden 6494 an Kunden in der ganzen Welt ausgeliefert. Bis heute ist der A320 Ertragspfeiler von Airbus. Um den Erfolg zu verlängern, wurde kürzlich die verbesserte Variante A320 Neo präsentiert.

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