Airbus A321 Neo in den Farben von Asiana: Das Modell fliegt bald das erste Mal.

A321 NeoAirbus wechselte für Erstflug Triebwerke

Der A321 Neo flog heute das erste Mal. Für den Erstflug des modernisierten Modells wechselte Airbus kurzfristig auf die Triebwerke von CFM.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office

Eigentlich plante man in Toulouse mit Pratt & Whitney. Doch nun absolvierte der A321 Neo – die größte Variante des modernisierten Kassenschlagers von Airbus – seinen Erstflug mit Triebwerken des Konkurrenten CFM International. Für den Wechsel entscheid Airbus sich offenbar recht kurzfristig, wie das Wall Street Journal berichtet. Erstflüge werden in der Regel lange geplant, damit es zu keinen Problemen kommt, wenn alle Augen auf das neue Produkt gerichtet sind.

Käufer von Flugzeugen aus der A320-Neo-Familie (A319 Neo, A320 Neo und A321 Neo) können zwischen zwei verschiedenen Triebwerken wählen. Sie können auf die Leap 1-A von CFM International (ein Gemeinschaftsunternehmen von General Electric und der französischen Safran) setzten oder auf die PW1100G von Pratt & Whitney. Von den Kunden, die sich bereits entschieden haben, wählten 1200 Pratt & Whitney und 1000 CFM. Insgesamt verkaufte Airbus bereits 4470 A319 Neo, A320 Neo und A321 Neo.

Airbus will Pratt & Whitney entlasten

Gemäß Wall Street Journal will Airbus mit dem Wechsel den Druck auf Pratt & Whitney verringern. Die Motoren der Amerikaner wurden von Qatar Airways heftig kritisiert, da sie bei heißen Umgebungstemperaturen nicht gleich die volle Leistung bringen. Das verlängert die Umlaufzeit von Flügen. Die Golfairline verschob deshalb die Lieferung der ersten A320 Neo, bis die Probleme gelöst sind. Eigentlich war sie als Erstnutzerin geplant. Diese Rolle übernahm dann Lufthansa.

Airbus verspricht bei der A320-Neo-Familie viel. Von Start weg soll die Einsparung beim Kerosinverbrauch pro Sitz 15 Prozent betragen, ab 2020 mit weiteren Verbesserungen sogar 20 Prozent. In die neuen Flieger der A320-Familie passen auch mehr Menschen. Das erreicht Airbus durch dünnere Sitze, kleinere Küchen und platzsparende Toiletten. Ein A321 Neo etwa fasst 240 Passagiere, 20 mehr als ein A321.

A321 Neo dreht Runden über Norddeutschland

Der A321 Neo startete am Dienstag (9. Februar) um 11:17 Uhr am Flughafen Hamburg Finkenwerder. Auf dem Erstflug drehte er über Norddeutschland diverse Runden. Er flog zwischen Leer an der Grenze zu den Niederlanden und Neubrandenburg und Husum und Bremen kreuz und quer übers Land (siehe unten stehendes Bild).

Mehr zum Thema

Boeing 787-8

Was ist 2025 in der Luftfahrt passiert?

Airbus A320 von Air China: Die Fluglinie odert erneut beim europäischen Hersteller.

Air China bestellt 60 Airbus A320 Neo

ticker-airbus-neo-1

Airbus übergibt 800. A320 aus Endmontage in Tianjin

ticker-airbus-helicopters

H135, H145M und H175M: Spanien bestellt 100 Airbus-Helikopter für Streitkräfte

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack