Keine VerletztenJet von Air Berlin schießt in Sylt über Piste hinaus

Auf der Nordseeinsel Sylt kam es am Samstag zu einem Zwischenfall mit einem Airbus A320 von Air Berlin. Der Flughafen bleibt deswegen vorläufig gesperrt.

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Die 82 Passagiere auf Flug AB6880 vom Samstag (30. September) hatten wohl ziemliches Nervenflattern. Denn die Landung ihres aus Düsseldorf kommenden Airbus A320 am Flughafen Sylt um 8.20 Uhr lief schief. Die Air-Berlin-Maschine mit dem Kennzeichen D-ABHO schoss über die Landebahn hinaus und blieb nach mehreren Metern im Gras stecken.

Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten das Flugzeug schließlich über Treppen verlassen und über die Wiese zum Terminal laufen. Noch ist nicht klar, was zu dem Unfall des A320 von Air Berlin führte. Das Bundesamt für Flugunfalluntersuchungen beschäftigt sich nun mit dem Fall. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls herrschte schlechte Sicht in Sylt. Zudem war die Landebahn nass.

Kein offensichtlicher Schaden

Für den Sylter Flughafen hat das Folgen. Am Samstag bleibt er für den Flugbetrieb noch geschlossen. Der Grund: Weil der A320 im Gras feststeckt, braucht man für die Bergung spezielle Schwerfahrzeuge. Wie es am Sonntag weitergeht, ist laut der Zeitung Sylter Rundschau noch unklar. Laut der Polizei sei aber an dem Flugzeug kein offensichtlicher Schaden entstanden.

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