Airbus A320: Tata-SIA setzt auf den Flugzeugtyp.

Druck auf ZuliefererAirbus verlangt deutliche Preissenkungen

Airbus und Boeing wollen höhere Margen. Daher machen sie nun massiven Druck auf ihre Zulieferer. Die Europäer verlangen 10 Prozent tiefere Preise.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Airbus und Boeing bleiben auf Rekordkurs. Und jeder versucht dabei, dem anderen möglichst viele Bestellungen wegzuschnappen. Teilweise läuft dieser Wettbewerb auch über den Preis. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat Airbus daher ein Effizienzprogramm lanciert, das den Namen Scope+ trägt. Und das bezieht auch die Zulieferer mit ein.

Wie Reuters schreibt, macht der europäische Flugzeugbauer Druck auf die Zulieferer seines A320-Programms, die Preise zu senken. Bis 2019 sollten sie um mindestens 10 Prozent sinken, verlangt Airbus offenbar von den Geschäftspartnern. So will man den Mittelstrecken-Verkaufsschlager gegenüber Boeings Pendant 737 attraktiver machen.

«Geschäftsbeziehungen überdenken»

Offenbar hat Airbus den Zulieferern mitgeteilt, dass man angesichts der hohen Nachfrage die Geschäftsbeziehungen «überdenke» und sich «alle Optionen anschaue». Auch überlege sich Airbus, auf mehrere Zulieferer zu setzen. Damit wolle man die Risiken minimieren, die durch verspätete Auslieferungen entstehen können – und die Preise drücken.

Boeing hat ebenfalls die Geschäftsbeziehungen mit Zulieferern überarbeitet, um neue Preise zu verhandeln – aus demselben Grund. Die Amerikaner gingen sogar noch weiter: Sie verlangten Preisreduktionen von 15 Prozent – oder die Zulieferer würden keine Aufträge mehr erhalten.

Zulieferer haben höhere Margen

Der Hintergrund ist, dass die Zulieferer die Gewinner in Sachen Margen sind. Zwar fahren Airbus und Boeing die höchsten Gewinne und Umsätze ein, aber die Top-20-Firmen, was die Margen betrifft, sind laut der Beratungsfirma Deloitte allesamt Zulieferer. Die Flugzeugbauer wollen nun auch etwas von dem Kuchen abhaben.

Mehr zum Thema

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.

Airbus A350-1000 ULR glückt Australien-Debüt

ticker-airbus-konzern-

Airbus startet Hybrid-Elektroprojekt für Verkehrsflugzeuge

Airbus A321 XLR: Airbus verpasst auch dem Rest der A320-Neo-Famile Updates vom Airbus A321 XLR.

Airbus macht den A321 Neo besser – mit Technik aus dem Airbus A321 XLR

Der A321 Neo erhält Aufsätze an den Flügelenden: So testet Airbus die künftigen, sehr langen Tragflächen.

Airbus simuliert die neuen Wunderflügel mit einem Airbus A321 Neo - mit Fünfmeter-Aufsätzen

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil