Airbus A350 von Qatar Airways: 22 Exemplare stehen inzwischen am Boden.

Streit um Airbus A350Airbus verklagt Qatar Airways auf 220 Millionen Dollar

Der Flugzeugbauer schlägt zurück: Jetzt fordert Airbus von Qatar Airways hohen Schadenersatz. Und er klagt in den USA.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es war ein Etappensieg für Qatar Airways: Ein Londoner Gericht hat Airbus vor zehn Tagen verboten, die von der Golfairline bestellten A321 Neo an neue Kunden weiter zu platzieren. Die vom europäischen Flugzeugbauer ausgelöste Kündigung des Vertrages liegt damit auf Eis. Die Entscheidung gilt vorerst bis zum nächsten Gerichtstermin vom 4. April. Man begrüße diese Entscheidung, teilt Qatar Airways jetzt mit.

Zugleich zeigt sich die Fluglinie aus Doha verärgert über Airbus. Man nehme die Erklärung von Konzernchef Guillaume Faury mit Verwunderung zur Kenntnis, wonach er «weiterhin versuche, die die Situation auf gütliche Weise zu lösen». Weder Qatar Airways noch der Rechtsabteilung seien Bemühungen von Airbus bekannt, die Situation gütlich zu lösen. «Die tatsächliche Situation besagt genau das Gegenteil».

Inzwischen 22 Airbus A350 am Boden

Denn Airbus hat inzwischen in den USA eine Gegenklage eingereicht. Der Flugzeugbauer will mindestens 220 Millionen Dollar als Entschädigung für zwei A350, die Qatar Airways nicht abgenommen hat. Zudem will er Kredite zurück, die er der Golfairline gewährt hat.

Man fordere weiterhin eine Untersuchung und eine Entschädigung im Streit um die mangelhafte Rumpfbeschichtung mehrerer Airbus A350, so Qatar Airways. Inzwischen sei von der nationalen Luftfahrtbehörde ein weiteres Exemplar gegroundet worden. Damit seien nun insgesamt 22 Airbus A350 mit einem Flugverbot belegt, so die Golfairline.

Mehr zum Thema

A321 Neo von Qatar: Noch besteht die Chance, dass die Airline die Jets bekommt.

Airbus muss Annullierung von Qatar-Airways-Bestellung auf Eis legen

Airbus A350-1000 von Qatar Airways: Gerade nicht erwünscht.

Airbus setzt harten Kurs gegen Qatar Airways fort

Airbus A350-1000 von Qatar Airways: Höchstens noch 21 weitere.

Qatar bekommt auch zwei Airbus A350-1000 weniger

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.

Airbus A350-1000 ULR glückt Australien-Debüt

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin