Airbus A340-500: Die letzten sind verkauft.

Letzter Airbus A340 verkauft

Es ist das Ende einer Ära. Der Flugzeugbauer setzte die letzten Exemplare des Langstreckenjets ab. Insgesamt war das Modell nicht besonders erfolgreich.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Produziert wird der Airbus A340 schon seit einem Jahr nicht mehr. Nun verkaufte der Flugzeugbauer auch die letzten beiden Exemplare seines vierstrahligen Langstreckenfliegers. Eigentlich, so munkelt man in der Branche, seien sie für die indische Kingfisher Airlines gedacht gewesen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Doch das indische Unternehmen besitzt momentan noch nicht einmal eine Fluglizenz, weil ihm Geld und Personal für den sicheren Betrieb fehlen. Erst recht reicht es ihm nicht für neue Flieger. Die beiden fabrikneuen A340-500 mit 252 Plätzen und einer Reichweite von 16'670 Kilometern kaufte nun die britische Luftfahrtservice-Firma AJW Capital Partners, wie Airbus mitteilt.

Die zwei Maschinen sollen im nächsten Jahr den kommerziellen Dienst bei einer Airline antreten, die bisher noch nicht genannt wird. Damit verabschiedet sich Airbus endgültig von seinem einst als Vorzeigejet gefeierten Flieger, der aber eher unglamourös von der Bühne verschwindet. Kein Flugzeug von Airbus wurde nach so kurzer Zeit wieder eingestellt wie der A340, der 1993 erstmals in Verkehr gesetzt worden war.

Keine Chance gegen die B777

Doch gegen Boeings B777 hatte der Flieger keine Chance. Das musste sich im vergangenen Jahr auch Airbus eingestehen. Während die Amerikaner erst kürzlich die Auslieferung ihrer 1000. Triple-Seven feierte, hatte Airbus bis dahin nur etwa 350 seiner A340 verkauft. «Wir akzeptieren die Realität. Wir haben während beinahe zwei Jahren keinen A340 mehr verkauft», begründete Airbus-Finanzvorstand Hans Peter Ring im vergangenen November die Entscheidung.

Doch auch Airbus profitierte von der Einstellung der A340-Produktion - über den A330. Er ist der beliebteste Langstreckenjet von Airbus und wurde bereits rund 1250 Mal verkauft. Beide Flieger haben dieselbe Art von Tragflächen. Ingenieure haben nun offenbar einen Weg gefunden, wie man diese optimieren kann, indem man den Platz nutzt, den sonst die beiden zusätzlichen Triebwerke einnehmen. So soll der A330 für den nächsten großen Kampf gegen Boeing gerüstet werden. Nach dem A340-Killer B777 nennt man den Dreamliner von Boeing inzwischen unter Fans den A330-Killer.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.

Airbus ist nicht einverstanden mit den Prioritäten von Pratt & Whitney

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin