Airbus A380 von Etihad Airways: Immer mehr Superjumbos müssen zum D-Check.

D-CheckAirbus und Etihad wetten auf Wartungswelle beim A380

Immer mehr A380 müssen zur Grundüberholung. Darin wittern Airbus und Etihad ein Geschäft. Sie gründen deshalb eine Wartungseinheit in Abu Dhabi.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Am 15. Oktober 2007 war es soweit. Singapore Airlines bekam als erste Fluggesellschaft der Welt einen Airbus A380. Inzwischen fliegen 198 Exemplare des übergroßen Flugzeuges durch die Welt. Immer mehr von ihnen müssen in nächster Zeit zu aufwändigen Instandhaltungs-Checks.

Flugzeuge werden regelmäßig genauestens auf ihre Flugtauglichkeit geprüft. Neben den täglichen Kontrollen und den Routinechecks im Zwei- und Viermonatsrythmus (A-Check und B-Check) müssen sie ungefähr alle rund 18 Monate zur vertieften Prüfung, im Fachjargon C-Check genannt. Danach folgen in genau festgelegten Intervallen, aber je nach Modell und Wartungs-Fahrplan der Fluglinie, noch genauere Überprüfungen. Die ganz großen Instandhaltungs-Checks fallen in der Regel nach rund zehn Jahren an. Sie heißen D-Check.

Flieger wird auseinander gebaut

Bei dieser Generalüberholung muss der Flieger mehrere Wochen lang in den Hangar. Der Außenlack wird abgekratzt und die gesamte Maschine wird völlig auseinander gebaut. So können die Experten alle Bauteile gründlich untersuchen. Diese D-Checks kommen nun auf viele A380 zu. Auf diese Welle setzen nun Airbus und Etihad Airways. Sie haben am Montag (14. November) eine Absichtserklärung unterzeichnet, um eine neue gemeinsame Einheit zur Wartung, Reparatur, Überholung und auch zur Renovierung von Superjumbos aufzubauen.

Der Anbieter von MRO-Dienstleistungen - MRO steht für maintenance, repair and overhaul – soll in Abu Dhabi sitzen und anderen Fluggesellschaften helfen, die selbst keine Kapazität zur Durchführung der großen Instandhaltungs-Checks haben. Die Ortswahl kommt nicht von ungefähr. Emirates hat zwar selbst große Anlagen zur Wartung und Instandhaltung von A380. Doch bei der Größe der Flotte kann Emirates wohl gut zusätzliche externe Kapazitäten gebrauchen.

Mehr zum Thema

Airbus A321 über den Pyramiden: In Ägypten soll in diesem Jahr eine neue Airline an den Start gehen.

Ägyptens größter Touristikkonzern plant eigene Fluggesellschaft - für Flüge nach Europa

Westliche Flugzeuge von Aeroflot: Russland führt ein eigenes Regelwerk für die Luftfahrt ein .

Ohne Westen: Russland baut eigenes Luftfahrt-Regelwerk auf

Airbus A350-900 (hier im Bild ein Jet von Delta): Auch ein unbekannter Kunde will 15 Exemplare.

Anonymer Kunde bestellt 15 Airbus A350

ticker-airbus-konzern-

Airbus holt Strategieberater Eric Kirstetter in den Vorstand

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies