Boeing 777X: Lanciert der amerikanische Hersteller eine XL-Variante?

777X-10 vs. A350-2000Airbus und Boeing wollen beide den Längsten

Singapore Airlines bestellt bald neue Flugzeuge. Airbus und Boeing ködern die Airline mit Stretch-Modellen ihrer Langstreckenjets – der 777X-10 und dem A350-2000.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es ist ein bisschen wie die öffentliche Unterstützung von Politikern durch Prominente: Wenn Fluggesellschaften einem noch nicht gebauten neuen Flugzeug ihren Segen geben, dann erhöhen sich die Chancen, dass das Projekt realisiert wird enorm. Darum kämpfen Airbus und Boeing derzeit.

Beide Flugzeugbauer suchen den Segen von Singapore Airlines, berichtet CNN. Sie wollen, dass die Fluglinie sich hinter eine Stretch-Version der neuesten Langstreckenflieger stellt. Die Boeing 777X-10 und der A350-2000 wären die längsten Langstrecken-Passagierjets der Welt.

Modelle existieren erst auf dem Papier

Die Stretch-Version des Airbus A350 würde rund 79 Meter lang sein und rund 400 Passagiere fassen. Boeings Pendant wäre die 777-10X. Sie soll mit rund 80 Metern sogar noch etwas länger sein und in der Standardausführung 450 Passagiere fassen. Bei Airbus wären es 30, bei Boeing 50 Passagiere mehr als in den derzeitigen größten 777- und A350-Modellen.

Noch existieren beide Modelle freilich nur auf dem Papier. Aber beide Hersteller würden massiv für die neuen Jets werben, berichtet eine Quelle CNN. Noch vor Ende des Jahres werde Singapore Airlines sich entscheiden, welche der beiden Varianten sie favorisiert.

Flugzeug kommt auf den Radar

Eine Garantie, dass der Jet dann auch wirklich gebaut wird, gibt es zwar nicht. Aber in der Regel ist ein solches «Endorsement» eine Art Startschuss. Es gibt das Signal an den Aufsichtsrat, dass Kunden den neuen Flieger auch wirklich wollen und gleichzeitig kommt er so auch bei anderen potenziellen Kunden auf den Radar.

Beide Flugzeugbauer kommen mit den neuen Designs auch einem Kundenbedürfnis nach, das andere Modelle schlechter aussehen lässt: Vierstrahlige Flugzeuge wie der Airbus A380 oder Boeings Jumbo 747 sind bei Kunden weniger gefragt – auch, weil sie weniger Flexibilität bieten. Zwar fasst der A380 mit 550 Passagieren in der Standardausstattung immer noch mehr Reisende als alle anderen Passagierflugzeuge. Aber die Boeing 777 und der Airbus A350 können an mehr Flughäfen weltweit landen als die Jumbos, für die es spezielle Ausstattung braucht.

Mehr Flexibilität

Die Boeing 777X bekommt zu diesem Zweck sogar extra Tragflächen, die sich einklappen lassen, um so keine anderen Flugzeuge während des Rollen zu behindern. Die Tragflächen des A350 sind etwas weniger lang. Ein Vorteil von Airbus: Die A350-Familie befindet sich bereits im Bau, neue Flugzeugmodelle befinden sich ab 2017 nicht in der Pipeline. Das heißt, Airbus könnte den neuen Flieger schneller bauen. Boeings Produktionspläne sind bis 2021 ausgelastet.

Mehr zum Thema

Westliche Flugzeuge von Aeroflot: Russland führt ein eigenes Regelwerk für die Luftfahrt ein .

Ohne Westen: Russland baut eigenes Luftfahrt-Regelwerk auf

airbus a350 900 delta air lines

Anonymer Kunde bestellt 15 Airbus A350

ticker-airbus-konzern-

Airbus holt Strategieberater Eric Kirstetter in den Vorstand

airbus a319 neo china southern

China Southern und ihre Tochter Xiamen Airlines bestellen mehr als 130 Jets bei Airbus

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin