Bole International Airport in Addis Abeba: Bald einer der ganz großen?

Afrikas neue Super-Hubs

In Afrika sollen in den nächsten zwanzig Jahren ein halbes Dutzend neue Riesen-Drehkreuze in der Luftfahrt entstehen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Bisher hat Afrika aus Luftfahrtsicht erst eine so genannte Megacity. Der Begriff bezeichnet bei Airbus eine Stadt, deren Flughafen mehr als 10'000 Langstrecken-Passagiere am Tag abfertigt. Der OR Tambo International Airport in Johannesburg ist bisher der einzige auf dem Kontinent, der diese Zahl erreicht. Doch schon bald dürften angesichts des starken Wachstums des Luftfahrt in Afrika neue hinzu kommen. 5,7 Prozent jährlich soll es über die nächsten Jahre betragen, verglichen mit 4,8 Prozent im weltweiten Durchschnitt. Davon profitieren auch die Flughäfen auf dem Schwarzen Kontinent.

Einer der größten Profiteure soll laut Airbus der Bole International Airport in Addis Abeba sein, wie die äthiopische Zeitung The Reporter berichtet. Momentan durchlaufen etwas unter 10'000 Passagiere täglich den Flughafen - allerdings auf Kurz- Mittel- und Langstrecken zusammen. Bis 2030 sollen es massiv mehr, glaubt Airbus. Neben der äthiopischen Hauptstadt zählt der Flugzeugbauer auch Accra in Ghana und Lagos in Nigeria, das angolanische Luanda, Nairobi in Kenia und Kairo in Ägypten zu den Kandidaten als neue Luftfahrt-Riesenstädte. Insgesamt sieben Super-Hubs soll es in Afrika 2030 geben.

Wachstumshemmer Regulierung

Der Entwicklung von Afrikas Luftfahrt steht allerdings noch einiges im Weg. Unter anderem zu protektionistische Gesetze. Viele Airlines kritisieren die Regierungen, da sie zu hohe Gebühren verlangen und die Politik zu viel regulieren. So auch in Äthiopien. Die Nationalairline Ethiopian hat dort einen Marktanteil von über 90 Prozent. Private Airlines beklagen sich darüber dass die staatliche Fluggesellschaft bevorzugt wäre und kein ordentlicher, wachstumsfördernder Wettbewerb zustande komme. So ist es den Privatairlines zum Beispiel nicht erlaubt, eigene Hangars zu bauen oder den von Ethiopian zu benutzen. Sie sind daher dazu verdammt, ihre Wartung ins Ausland zu vergeben, was sie teuer zu stehen kommt. Die meisten Privatanbieter führen derzeit keine Linienflüge durch, sondern lediglich Charter.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Afriqiyah Airways: Von ehemals acht Maschinen ist noch ein Airbus einsatzbereit.

Bei Kämpfen beschädigt: Afriqiyah Airways verkauft zwei Airbus A320 und einen A330

ticker-airbus-neo-1

Airbus startet 2026 mit 19 Auslieferungen und 49 Bestellungen im Januar

ticker-airbus-helicopters

Frankreich bestellt Minidrohnen-System von Airbus für Marine

Airbus A220 von Swiss: Die Airline sucht nach der Ursache des Triebwerksversagens.

Airbus will in den nächsten Wochen Verkaufsgespräche für den A220-500 aufnehmen

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies