Bole International Airport in Addis Abeba: Bald einer der ganz großen?

Afrikas neue Super-Hubs

In Afrika sollen in den nächsten zwanzig Jahren ein halbes Dutzend neue Riesen-Drehkreuze in der Luftfahrt entstehen.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Bisher hat Afrika aus Luftfahrtsicht erst eine so genannte Megacity. Der Begriff bezeichnet bei Airbus eine Stadt, deren Flughafen mehr als 10'000 Langstrecken-Passagiere am Tag abfertigt. Der OR Tambo International Airport in Johannesburg ist bisher der einzige auf dem Kontinent, der diese Zahl erreicht. Doch schon bald dürften angesichts des starken Wachstums des Luftfahrt in Afrika neue hinzu kommen. 5,7 Prozent jährlich soll es über die nächsten Jahre betragen, verglichen mit 4,8 Prozent im weltweiten Durchschnitt. Davon profitieren auch die Flughäfen auf dem Schwarzen Kontinent.

Einer der größten Profiteure soll laut Airbus der Bole International Airport in Addis Abeba sein, wie die äthiopische Zeitung The Reporter berichtet. Momentan durchlaufen etwas unter 10'000 Passagiere täglich den Flughafen - allerdings auf Kurz- Mittel- und Langstrecken zusammen. Bis 2030 sollen es massiv mehr, glaubt Airbus. Neben der äthiopischen Hauptstadt zählt der Flugzeugbauer auch Accra in Ghana und Lagos in Nigeria, das angolanische Luanda, Nairobi in Kenia und Kairo in Ägypten zu den Kandidaten als neue Luftfahrt-Riesenstädte. Insgesamt sieben Super-Hubs soll es in Afrika 2030 geben.

Wachstumshemmer Regulierung

Der Entwicklung von Afrikas Luftfahrt steht allerdings noch einiges im Weg. Unter anderem zu protektionistische Gesetze. Viele Airlines kritisieren die Regierungen, da sie zu hohe Gebühren verlangen und die Politik zu viel regulieren. So auch in Äthiopien. Die Nationalairline Ethiopian hat dort einen Marktanteil von über 90 Prozent. Private Airlines beklagen sich darüber dass die staatliche Fluggesellschaft bevorzugt wäre und kein ordentlicher, wachstumsfördernder Wettbewerb zustande komme. So ist es den Privatairlines zum Beispiel nicht erlaubt, eigene Hangars zu bauen oder den von Ethiopian zu benutzen. Sie sind daher dazu verdammt, ihre Wartung ins Ausland zu vergeben, was sie teuer zu stehen kommt. Die meisten Privatanbieter führen derzeit keine Linienflüge durch, sondern lediglich Charter.

Mehr zum Thema

airbus a320 neo lufthansa

Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr: «Was Pratt & Whitney macht, ist richtig»

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin