Zwillings-Flieger von Airbus: Er soll weit effizienter sein als der Konkurrent...

Airbus patentiert Zwillingsflieger

Der Flugzeugbauer sicherte sich zwei neue Patente. Beide fokussieren sich auf essenzielle Bedürfnisse der Luftfahrt.

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Airbus hat sich den Entwurf für einen neuen Riesenjet patentieren lassen. Doch vom bisherigen Superjumbo des europäischen Flugzeugbauers unterschiedet sich dieser deutlich. Kein Doppeldecker ist die neuste Innovation, sondern ein Zwillings-Jet. Es ist ein Jet mit zwei Rümpfen. In beiden sollen Passagiere transportiert werden, ein Turboprop-Antrieb soll die Maschine zum Fliegen bringen – auch wenn dieser Begriff laut dem Magazin Aviation Week ziemlich weit gefasst sein kann. Das Design soll den Treibstoffverbrauch enorm reduzieren. Durch die beiden Rümpfe wird das Gewicht effizienter verteilt und der Verbrauch so reduziert. Auch die Biegung der Flügel soll positiv beeinflusst werden.

Mit dem neuen Patent will Airbus eines von Boeing aus dem Jahr 1979 ausstechen. Das «tandem wing airplane» des amerikanischen Flugzeugbauers hat aber noch einige Schwierigkeiten mit der Aerodynamik. Diese Problematik will Airbus umgehen indem die vorderen Flügel anders gestaltet sind als die hinteren. Beim europäischen Hersteller ist man sich sicher, dass damit die Probleme überwunden sind.

Weniger Lärm

Das zweite Airbus-Patent geht ein anderes Problem an, das viele Flieger haben: Die Lautstärke. Ein «Flugzeug mit einer reduzierten akustischen Signatur»" wird der Jet offiziell genannt. Gedacht ist er speziell für Pisten, die an Flughäfen in urbanen und daher lärmempfindlichen Regionen liegen. Die Turbinen sind am hinteren Teil des Rumpfes angebracht und so integriert, dass sie möglichst wenig Lärm verursachen. Sie befinden sich in einem Gehäuse zwischen den vertikalen Hinterflossen. Um die Aerodynamik zu optimieren, sollen sie zu etwa 30 Prozent in den Körper eingelassen sein.

Schauen Sie sich in unserer Bildergalerie die Entwürfe von Airbus an.

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