Zwillings-Flieger von Airbus: Er soll weit effizienter sein als der Konkurrent...

Airbus patentiert Zwillingsflieger

Der Flugzeugbauer sicherte sich zwei neue Patente. Beide fokussieren sich auf essenzielle Bedürfnisse der Luftfahrt.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Airbus hat sich den Entwurf für einen neuen Riesenjet patentieren lassen. Doch vom bisherigen Superjumbo des europäischen Flugzeugbauers unterschiedet sich dieser deutlich. Kein Doppeldecker ist die neuste Innovation, sondern ein Zwillings-Jet. Es ist ein Jet mit zwei Rümpfen. In beiden sollen Passagiere transportiert werden, ein Turboprop-Antrieb soll die Maschine zum Fliegen bringen – auch wenn dieser Begriff laut dem Magazin Aviation Week ziemlich weit gefasst sein kann. Das Design soll den Treibstoffverbrauch enorm reduzieren. Durch die beiden Rümpfe wird das Gewicht effizienter verteilt und der Verbrauch so reduziert. Auch die Biegung der Flügel soll positiv beeinflusst werden.

Mit dem neuen Patent will Airbus eines von Boeing aus dem Jahr 1979 ausstechen. Das «tandem wing airplane» des amerikanischen Flugzeugbauers hat aber noch einige Schwierigkeiten mit der Aerodynamik. Diese Problematik will Airbus umgehen indem die vorderen Flügel anders gestaltet sind als die hinteren. Beim europäischen Hersteller ist man sich sicher, dass damit die Probleme überwunden sind.

Weniger Lärm

Das zweite Airbus-Patent geht ein anderes Problem an, das viele Flieger haben: Die Lautstärke. Ein «Flugzeug mit einer reduzierten akustischen Signatur»" wird der Jet offiziell genannt. Gedacht ist er speziell für Pisten, die an Flughäfen in urbanen und daher lärmempfindlichen Regionen liegen. Die Turbinen sind am hinteren Teil des Rumpfes angebracht und so integriert, dass sie möglichst wenig Lärm verursachen. Sie befinden sich in einem Gehäuse zwischen den vertikalen Hinterflossen. Um die Aerodynamik zu optimieren, sollen sie zu etwa 30 Prozent in den Körper eingelassen sein.

Schauen Sie sich in unserer Bildergalerie die Entwürfe von Airbus an.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Airbus bekommt 71 neue Bestellungen, kassiert aber auch zwölf Stornos im Juni

ticker-airbus-konzern-

Airbus und MTU gründen Gemeinschaftsunternehmen für Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb

Einer der Airbus A320-200 von Syrian Airlines, die derzeit fliegen: Er ist 25 Jahre alt.

Syrien erwartet acht neue Flugzeuge von Airbus

ticker-airbus-neo-1

Europäische Investitionsbank stellt Airbus drei Milliarden Euro für Forschung zur Verfügung

Video

Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack