Airbus A350-1000: Eine Lufthansa-Order für fünf Jets ging im Januar ins Airbus-Orderbuch ein.

Januar und FebruarAirbus legt bei Bestellungen stärkeren Start ins Jahr hin

In den ersten beiden Monaten 2025 hat Airbus Netto-Bestellungen für 65 Jets erhalten. Das ist besser als in den Jahren zuvor - auch wenn es in einem Fall auf den ersten Blick anders aussieht.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der Februar 2025 lief für Airbus in Sachen Bestellungen eher mau. Der europäische Flugzeugbauer sammelte nur zwei neue Aufträge ein: Korean Air bestellte sechs A321 Neo, ein ungenannter Kunde orderte acht A321 Neo. Stornierungen gab es immerhin keine.

Allerdings hatten im Januar 2025 bereits Netto-Orders für 51 Flugzeuge zu Buche gestanden (neue Bestellungen für 55 Jets minus Stornierungen für vier Flugzeuge). Zusammen mit den 14 im Februar neu bestellten Maschinen kommt der Konzern in den ersten beiden Monaten des Jahres 2025 somit auf Netto-Orders für 65 Flieger.

Start 2023 durch Rückkehrer beflügelt

Das ist ein deutlich mehr als im Vorjahr: In den ersten zwei Monaten 2024 hatte Airbus neue Aufträge für nur 33 Flugzeuge erhalten, 31 im Januar, zwei im Februar. Stornierung gab es keine. Bemerkenswert: Es handelte sich ausschließlich um A350-Aufträge.

Der Start 2023 lief zwar auf den ersten Blick deutlich besser mit Netto-Orders für 124 Jets bis Ende Februar. Davon waren allerdings 73 Rückkehrer: 50 A321 Neo und 23 A350 für Qatar Airways fanden den Weg zurück ins Orderbuch, nachdem die Fluggesellschaft aus Katar sie im vorherigen Streit mit Airbus gestrichen hatte. Wirklich neue Netto-Bestellungen gab es im Januar und Februar 2023 also nur für 51 Flugzeuge.

2022 viele Orders und viele Stornierungen

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2022 hatte Airbus zwar Aufträge für insgesamt 149 Flugzeuge eingesammelt, aber auch 94 Stornierungen erhalten oder selber vorgenommen. Netto blieben somit noch Bestellungen für 55 Flugzeuge übrig.

Zurück zu den aktuellen Zahlen: Die Orders im Januar und Februar 2025 (69 brutto, 65 netto) setzen sich nach Flugzeugtypen wie folgt zusammen: Stornierung für einen A220-100; Bestellungen für 25 A320 Neo, Stornierungen für drei A320 Neo; Bestellungen für: 15 A321 Neo, 10 A330-900, 8 A350 F, 6 A350-900 und 5 A350-1000.

So sieht es bei den Auslieferungen aus

Bei den Auslieferungen kam der Flugzeugbauer bis Ende Februar 2025 auf 65 Jets. Im Vorjahr 2024 hatte Airbus im Januar und Februar insgesamt 79 Jets an Kunden übergeben, 2023 waren es 66 und 2022 waren es 79 Flieger in den ersten beiden Monaten des Jahres.

Mehr zum Thema

Airbus A350-100 von Lufthansa (Computergrafik): Der Konzern stockt auf 15 Exemplare auf.

Lufthansa holt sich noch mehr A350-1000

Starlux bestellt weitere fünf Airbus A350 F

Starlux bestellt weitere fünf Airbus A350 F

Anonyme Kunden bestellen bei Airbus A350 F und A350-900

Anonyme Kunden bestellen bei Airbus A350 F und A350-900

airbus a350 900 delta air lines

Anonymer Kunde bestellt 15 Airbus A350

Video

03cb5639-a63e-4644-b420-139634c38344
Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt kämpft mit der Angst vor einem Hantavirus-Ausbruch. Nun warf ein britischer Airbus A400 M medizinisches Material über Tristan da Cunha ab – begleitet von Fallschirmjägern und Notfallmedizinern.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg