ATR 42 im Flug: Die Maschinen sind beliebt.

Kein größeres ModellAirbus bindet ATR zurück

Großaktionärin Airbus will nicht, dass der Turboprop-Bauer ein größeres Modell entwickelt. ATR solle sich auf bestehende Produkte konzentrieren.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es ist der große Wunsch von ATR. Seit zwei Jahren versucht Avions de Transport Régional von seinen zwei Aktionären Airbus Group und Finmeccanica zwei Milliarden Euro zu bekommen. Mit dem Geld würde der französische Hersteller von Turbopropflugzeugen gerne seine Produktpalette erweitern. Bislang bietet er Flieger mit maximal 74 Sitzplätzen an. Neu will ATR auch einen 90-Sitzer anbieten.

Doch bei Airbus will man den Wunsch nicht gewähren. «Meine Botschaft ist klar: Wenn sie Marktführer sind, dann verkaufen Sie Ihr Produkt und Sie erhöhen die Produktion», sagte Konzernchef Fabrice Brégier kürzlich vor den Medien. Man sage in einer solchen Lage nicht, man werde Millionen in ein neues Flugzeug investieren, vor allem nicht wenn man dieses Geld nicht habe und es keinen Druck von Seiten der Konkurrenz gebe, so der Airbus-Chef gemäß der Wirtschaftszeitung Les Echos weiter.

Alternative zu Bombardier und Embraer

ATR ist seit Jahren erfolgreich unterwegs. Auch 2013 erzielte der Flugzeugbauer wieder ein Rekordergebnis. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 1,63 Milliarden Dollar. Die Zahl der ausgelieferten Flieger kletterte von 64 auf 74. ATR profitiert von etwas, unter dem viele andere leiden: dem hohen Ölpreis. In den Neunzigerjahren noch als obsolet verschrien, erweisen sich die regional genutzten Turboprops der Franzosen heute als Kerosin sparende Alternative zu Bombardier oder Embraer.

Momentan hat ATR zwei Modelle im Angebot. Die ATR 42-500 bietet 46 bis 50 Passagieren Platz, die ATR 72-500 hat zwischen 68 und 74 Sitzplätzen. Die ATR 42-600 und 72-600 weisen gegenüber den Vorgängermodellen Verbesserungen in der Performance auf.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack