Klappsitz von Airbus: Was halten Sie davon?

Mehr Handgepäck im FliegerAirbus entwirft Klappsitz

Schon wieder reichte der europäische Flugzeugbauer ein kurioses Patent für ein Sitzdesign ein. Immerhin muss man bei dieser Airbus-Idee nicht stehen.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Mit Sondergebühren wollen viele Airlines davon profitieren, dass ihre Fluggäste Gepäck aufgeben. Doch oft führt das bei den Passagieren dazu, dass sie sich das Geld lieber sparen und umso mehr Handgepäck mit in die Kabine nehmen – und das wiederum sorgt für volle Gepäckfächer. Um dem Problem Abhilfe zu schaffen, fordern viele Fluglinien ihre Passagiere schon vor dem Einsteigen auf, ihr Gepäck falls möglich auch unter dem Sitz zu verstauen. Doch dabei gibt es oft noch Größenbeschränkungen.

Airbus hat nun beim deutschen Patent- und Markenamt ein Patent eingereicht, welches das Problem angehen soll. Die Sitze, welche die Ingenieure entworfen haben, sehen ein bisschen aus wie Kinosessel. Sie lassen sich hochklappen. Gleichzeitig gehört zu den Sitzen auch ein «geeignetes» Gepäckstück, heißt es in der Patentanmeldung – es handle sich um ein Gepäckstücksystem. Seine eigenen Taschen könnte man also nicht unbedingt unter dem Sitz verstauen – es sei denn, Airbus entwickelt noch eine Möglichkeit, Gepäck «aufzurüsten».

Airbus will auch Zeit sparen

Man könne das Gepäckstück dann mit einer passenden Anbringung am Sitz befestigen. Wenn man diesen herunterklappe, sei es sicher verstaut. Doch auch bei Ein- und Aussteigezyklen soll das Klappsitzdesign für mehr Effizienz sorgen, schreiben die Erfinder im Antrag. Denn dadurch, dass sich die Sitzflächen hochklappen lassen, müssen Passagiere nicht in den Gang hinaustreten, wenn sie einen anderen aus der Reihe vorbei lassen wollen. Das spare Zeit und verhindere auch einigen potenziellen Ärger.

Erst kürzlich hatte Airbus bereits ein Patent für einen neuen und effizienteren Sitz eingereicht. Die Nachricht darüber sorgte bei den Passagieren für einigen Aufruhr, denn: Es war so etwas wie ein Stehsitz, auf dem lediglich eine Art Fahrradsattel angebracht war. Zu dem Konzept hieß es von Airbus aber selbst, dass es zunächst einmal nur eine Gedankenspielerei sei.

Mehr zum Thema

ticker airbus defence

Airbus übernimmt Cybersicherheitsfirma in Großbritannien

airbus a320 neo lufthansa

Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr: «Was Pratt & Whitney macht, ist richtig»

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin