Drohne im Visier: Dedrone und Airbus gemeinsam könnten viele Probleme lösen.

Neue TechnikAirbus arbeitet an Drohnen-Killer

Von Privatleuten gesteuerte Drohnen sind eine steigende Gefahr für die zivile Luftfahrt. Airbus hat sich dem Problem nun angenommen und entwickelt ein Gerät, das die Quadrokopter entdeckt und stört.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich gibt es Regeln, die verhindern sollten, dass es zu Zusammenstößen von Drohnen und Passagierflugzeugen kommt. In Deutschland etwa dürfen die unbemannten Flugobjekte nur bis auf 1,5 Kilometer an Flughäfen heran und dort auch nur rund 300 Meter hoch fliegen. In der Schweiz gilt eine Sperrzone von 5 Kilometern. Ähnliche Vorschriften existieren fast überall auf der Welt. Dennoch häufen sich die Vorfälle von Beinahe-Kollisionen.

Die EU arbeitet an Lösungen für das Problem. Doch das geht der Luftfahrtbranche nicht schnell genug. Airbus hat sich daher nun mit dem Unternehmen Dedrone aus Kassel zusammengetan. Es hat sich auf die Lokalisierung von Privat-Drohnen spezialisiert. Die Technologie des Unternehmens kommt bereits bei Sportveranstaltungen oder an Hochsicherheitsgebieten wie Gefängnissen zum Einsatz.

Sensoren finden Drohnen

Mit Audio- und visuellen Rezeptoren und Frequenzscannern erkennt der Sensor von Dedrone heran fliegende Geräte. Bisher ist es dann an den Sicherheitskräften der Kunden, die Drohnenpiloten ausfindig zu machen und zu verhindern, dass sie Schaden anrichten. Mit der Technik von Airbus wäre noch einiges mehr möglich.

Der Bereich von Airbus, der  mit Dedrone kooperiert, ist Airbus DS Electronics and Border Security, kurz Airbus EBS. Er hat eine Technik namens Smart Responsive Jamming Technology entwickelt. Diese ist in der Lage, die Frequenz der Drohne zu stören, ohne in anderen Funkverkehr zu intervenieren. So wäre es möglich, zu verhindern, dass Drohnen sich in Sperrgebiete vorwagen – was oft auch einfach aus Versehen passiert.

Hunderte Zwischenfälle

Noch befindet sich die Technologie in der Testphase. Doch sie könnte den Flughäfen und Airlines einige Probleme ersparen. Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration FAA hat im März für die vorangegangenen sechs Monate über 600 Zwischenfälle – also Sichtungen oder Fast-Zusammenstöße – mit Drohnen gemeldet, die von privaten Nutzern geflogen wurden.

Mehr zum Thema

Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.

Warum wenige Jahre alte Airbus und Boeing-Flugzeuge schon verschrottet werden

ticker-frankreich

Frankreich bestellt acht Airbus-Drohnen U050 Capa-X

Airbus A330 von Discover Airlines: Das Flugzeug ist der erste Airbus, der mit Aeroshark nachgerüstet wird.

Dieser Airbus wird gesharkt: In Dresden bekommt erstmals ein Airbus A330 die sparsame Haifischhaut

Der Airbus-A350-F-Prototyp mit der Seriennummer 700: Trägt einen Paketlook, der aus einem Designwettbewerb hervorgegangen ist.

Anonymer Kunde bestellt acht Airbus A350 F

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies