Drohne im Visier: Dedrone und Airbus gemeinsam könnten viele Probleme lösen.

Neue TechnikAirbus arbeitet an Drohnen-Killer

Von Privatleuten gesteuerte Drohnen sind eine steigende Gefahr für die zivile Luftfahrt. Airbus hat sich dem Problem nun angenommen und entwickelt ein Gerät, das die Quadrokopter entdeckt und stört.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich gibt es Regeln, die verhindern sollten, dass es zu Zusammenstößen von Drohnen und Passagierflugzeugen kommt. In Deutschland etwa dürfen die unbemannten Flugobjekte nur bis auf 1,5 Kilometer an Flughäfen heran und dort auch nur rund 300 Meter hoch fliegen. In der Schweiz gilt eine Sperrzone von 5 Kilometern. Ähnliche Vorschriften existieren fast überall auf der Welt. Dennoch häufen sich die Vorfälle von Beinahe-Kollisionen.

Die EU arbeitet an Lösungen für das Problem. Doch das geht der Luftfahrtbranche nicht schnell genug. Airbus hat sich daher nun mit dem Unternehmen Dedrone aus Kassel zusammengetan. Es hat sich auf die Lokalisierung von Privat-Drohnen spezialisiert. Die Technologie des Unternehmens kommt bereits bei Sportveranstaltungen oder an Hochsicherheitsgebieten wie Gefängnissen zum Einsatz.

Sensoren finden Drohnen

Mit Audio- und visuellen Rezeptoren und Frequenzscannern erkennt der Sensor von Dedrone heran fliegende Geräte. Bisher ist es dann an den Sicherheitskräften der Kunden, die Drohnenpiloten ausfindig zu machen und zu verhindern, dass sie Schaden anrichten. Mit der Technik von Airbus wäre noch einiges mehr möglich.

Der Bereich von Airbus, der  mit Dedrone kooperiert, ist Airbus DS Electronics and Border Security, kurz Airbus EBS. Er hat eine Technik namens Smart Responsive Jamming Technology entwickelt. Diese ist in der Lage, die Frequenz der Drohne zu stören, ohne in anderen Funkverkehr zu intervenieren. So wäre es möglich, zu verhindern, dass Drohnen sich in Sperrgebiete vorwagen – was oft auch einfach aus Versehen passiert.

Hunderte Zwischenfälle

Noch befindet sich die Technologie in der Testphase. Doch sie könnte den Flughäfen und Airlines einige Probleme ersparen. Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration FAA hat im März für die vorangegangenen sechs Monate über 600 Zwischenfälle – also Sichtungen oder Fast-Zusammenstöße – mit Drohnen gemeldet, die von privaten Nutzern geflogen wurden.

Mehr zum Thema

Boeing 787-8

Was ist 2025 in der Luftfahrt passiert?

Airbus A320 von Air China: Die Fluglinie odert erneut beim europäischen Hersteller.

Air China bestellt 60 Airbus A320 Neo

ticker-airbus-neo-1

Airbus übergibt 800. A320 aus Endmontage in Tianjin

ticker-airbus-helicopters

H135, H145M und H175M: Spanien bestellt 100 Airbus-Helikopter für Streitkräfte

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack