Emirates-A380: Das Loch reicht über etwas mehr als zwei Sitzreihen.

Flug nach BrisbaneAirbus A380 von Emirates landet mit Loch in der Verkleidung

Ein Superjumbo landete nach einem über 13 Stunden langen Flug mit einem großen Loch in der Verkleidung. Die musste danach komplett ausgetauscht werden.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Fluggäste von Emirates-Flug EK430 bekamen kaum etwas mit. Nur beim Start in Dubai habe man kurz einen Knall gehört, so berichten einige von ihnen in den Sozialen Medien. Der Flug ging aber normal weiter, auch die Landung in Brisbane 13,5 Stunden später verlief ohne Probleme.

Nur ein Detail könnte die Reisenden darauf hingewiesen haben, dass etwas nicht stimmte: Die Flughafenfeuerwehr in Brisbane war in Einsatzbereitschaft, als der Airbus A380 am 1. Juli landete. Der Grund für ihre Anwesenheit war, dass die Crew die Flugsicherung laut einem Bericht des auf Zwischenfälle spezialisierten Portals Aviation Herald über ein mögliches Problem informiert hatte.

Loch in der Tragflächenverkleidung

Man vermute, dass beim Start ein Reifen geplatzt sei, so die Cockpitbesatzung zur Flugsicherung. Aus diesem Grund hatte der Flughafen denn auch die Feuerwehr in Alarmbereitschaft versetzt. Eingreifen musste sie aber nicht.

Dennoch stimmte etwas nicht. Nachdem der A380 auf das Vorfeld geschleppt worden war, entdeckte man ein auffälliges Loch in der linken Tragflächenverkleidung an der Unterseite des Rumpfes. Auf einem Foto ist zu sehen, dass das Loch ungefähr über die Breite von zwei Sitzreihen reicht.

Verkleidung wurde ausgetauscht

Emirates bestätigt in einer Stellungnahme, dass es einen Zwischenfall gab. «Auf unserem Flug EK430 von Dubai nach Brisbane am 1. Juli trat eine technische Störung auf», so ein Sprecher zu aeroTELEGRAPH. Einer der 22 Reifen des Flugzeugs sei während des Reiseflugs geplatzt und beschädigte einen kleinen Teil der Außenhaut des Flugzeugs. «Es gab keine Auswirkungen auf den Rumpf, den Rahmen oder die Struktur des Flugzeugs.»

Das Flugzeug sei sicher in Brisbane gelandet und alle Passagiere konnten normal aussteigen. «Die Verkleidung wurde vollständig ausgetauscht und von Ingenieuren, Airbus und allen zuständigen Behörden geprüft und freigegeben», so der Sprecher weiter. Das heißt: Der Flieger ist wieder einsatzbereit. «Die Sicherheit unserer Passagiere und unserer Besatzung hat für uns immer oberste Priorität.»

Mehr zum Thema

A380 von Emirates stößt mit Dreamliner zusammen

A380 von Emirates stößt mit Dreamliner zusammen

Hauptfahrwerk eines Airbus A330: Wenn ein Rad fehlt, hat das normalerweise keine größeren Folgen.

A330 von Air Canada hat ein Rad ab

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

 Airbus A380 von Global Airlines: Droht jetzt das Ende?

Die Luft für Superjumbo-Airline Global Airlines wird dünner

Video

Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies