A380 von Airbus: Nur eine Privat-Version

Prinz will Luxus-A380 nicht mehr

Ein saudischer Prinz hatte sich einen fliegenden Palast bestellt. Den A380 verkaufte er aber bereits weiter. Er braucht das Geld für anderes.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Fünf Schlafzimmer mit eigenen Bädern, ein eigenes Wellnesslandschaft mit türkischem Dampfbad, ein Parkplatz für den Rolls Royce – der A380, den der saudische Prinz Al Waleed bin Talal sich bestellt hatte, war größer als so manche Luxusvilla. Er war wahrlich ein fliegender Palast. Im Januar 2013 sollte der Jet eigentlich an seinen Besitzer ausgeliefert werden. Es war der erste und bislang auch einzige Privat-A380 auf der Welt. Die Maschine solle die ältere Boeing B747 des Prinzen ersetzen - die war ihm zu klein geworden.

Doch Al Waleed überlegte es sich nun offenbar anders. Wie das Nachrichtenportal Emirates 24/7 berichtet, verkaufte der Prinz und Geschäftsmann den Privatflieger wieder, noch bevor er ausgeliefert wurde. Das bestätigt ein Sprecher seiner Firma Kingdom Holdings gegenüber den Medien. In den vergangenen vier Monaten habe man den A380 verkauft, dessen Wert auf rund 500 Millionen Dollar geschätzt wird. 2007 hatte sich der Prinz den Flieger bei Airbus bestellt.

Jagd auf den Käufer

An wen der Mega-Luxusjet ging, verriet die Firma von Al Waleed nicht. Es sei streng vertraulich, so der Sprecher. Die Jagd nach dem Käufer ist damit eröffnet. Ein A380 lässt sich ja nicht gerade gut verstecken. Planespotter weltweit werden nun nach dem Riesenvogel Ausschau halten.

Das Geld aus dem Verkauf will Al Waleed nach Angaben seiner Firma dafür nutzen, seine Investments in Saudi Arabien und dem Nahen Osten weiter zu verstärken. Das Vermögen des Prinzen schätzt das Wirtschaftsmagazin Forbes auf rund 18 Milliarden Dollar. Er ist unter anderem auch bei Disneyland Paris, den Mövenpick-Hotel oder Apple engagiert.

Computergenerierte Gebetsmatten

Dafür muss der Saudi-Prinz neben den bereits genannten Annehmlichkeiten nun auch auf eine private fliegende Konzerthalle verzichten, einen Konferenzraum mit Hologramm-Bildschirmen und einen Gebetsraum, dessen computergenerierte Gebestmatten automatisch Richtung Mekka zeigen.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Emirates: In China mussten jetzt 373 Reisende eine ganze Nacht im Superjumbo aushalten.

Emirates-Passagiere müssen eine Nacht im Airbus A380 ausharren

Der Airbus A380 von Global Airlines: Soll vor Jahresende wider fliegen.

Global Airlines will weiteres Flugzeug - und die Malediven ansteuern

Airbus A380 von Emirates: 15 der Superjumbos der Fluglinie müssen zur Detail-Inspektion.

Airbus A380 von Emirates und Qantas müssen schnell zur Flügelinspektion

Airbus A380 von Qatar Airways: Zurück im Einsatz.

Qatar Airways fliegt wieder mit dem Airbus A380 - aber nur mit halb so vielen wie vor dem Iran-Krieg

Video

airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack