Airbus A380: Neue Maschinen sind wenig gefragt.

A380 PlusAirbus A380 bekommt Winglets

Airbus arbeitet daran, den A380 attraktiver zu machen. Statt einer Neo-Variante wird es bald einen A380 Plus geben. Er bietet mehr Passagieren Platz und ist dank Winglets effizienter.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Das Flugzeug verkauft sich alles andere als gut. Auf dem Gebrauchtmarkt rechnen Experten dem Airbus A380 zwar Chancen aus. Aber neue Exemplare sind bei Fluggesellschaften nicht wirklich beliebt. Seit mehr als einem Jahr gab es keinen Neukunden mehr für den Superjumbo.

Daher überlegt Airbus sich schon länger immer neue Argumente für den Flieger. Nachdem man das Passagiererlebnis in den Vordergrund rückte oder ihn als Pilgerjet positionieren wollte, denkt Airbus nun auch über technischen Anpassungen nach. Das Resultat wäre ein A380 Plus.

Änderungen in Arbeit

Airbus-Verkaufschef John Leahy hatte schon vor einiger Zeit in Aussicht gestellt, dass man mehr Plätze in den A380 bauen könnte und ihn durch Anpassungen an den Tragflächen effizienter machen könnte. Nun bestätigte ein Sprecher des Unternehmens gegenüber der französischen Zeitung La Depeche, dass man genau solche Änderungen vorbereite.

Zum einen sollen in einem A380 Plus bis zu 50 Passagiere mehr Platz haben. Möglich wird das, indem man die Treppen im Superjumbo etwas schmaler baut. Das sieht zwar weniger majestätisch aus,  schafft aber Platz, ohne dass man die Sitze schmaler machen muss. Die Kabine soll, so der Sprecher zu La Depeche, bereits Anfang April auf der Messe Aircraft Interiors Expo in Hamburg präsentiert werden und den gleichen Komfort bieten wie bisher.

Winglets an den Flügeln

Zudem will Airbus die Effizienz des Fliegers steigern, indem an den Flügeln so genannte Winglets hinzugefügt werden. Die hochgebogenen Flügelspitzen sorgen für einen geringeren Treibstoffverbrauch. Auch das würde den A380 attraktiver machen.

Dass es bald einen A380 Neo, also eine Version mit neuen Triebwerken geben dürfte, bleibt daher eher unwahrscheinlich. Vor einigen Jahren war das von Airbus und den Kunden - allen voran Emirates - diskutiert worden. Derzeit ist die Nachfrage einfach zu gering.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Emirates: In China mussten jetzt 373 Reisende eine ganze Nacht im Superjumbo aushalten.

Emirates-Passagiere müssen eine Nacht im Airbus A380 ausharren

Der Airbus A380 von Global Airlines: Soll vor Jahresende wider fliegen.

Global Airlines will weiteres Flugzeug - und die Malediven ansteuern

Airbus A380 von Emirates: 15 der Superjumbos der Fluglinie müssen zur Detail-Inspektion.

Airbus A380 von Emirates und Qantas müssen schnell zur Flügelinspektion

Airbus A380 von Qatar Airways: Zurück im Einsatz.

Qatar Airways fliegt wieder mit dem Airbus A380 - aber nur mit halb so vielen wie vor dem Iran-Krieg

Video

de haviland dh88 comet g acss
Sie wurde 1934 gebaut und gewann ein legendäres Luftrennen. Nun ist die einzige noch flugfähige de Havilland DH.88 Comet der Welt bei der Flugschau schwer beschädigt worden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Start der Boeing 787 von Vietnam Airlines aus Passagiersicht: Deutlich über das Pistenende in München hinaus.
Neue Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines in München. Sie rollte beim Start rund 120 Meter über das Pistenende hinaus, bevor sie abhob. Auch deuten Berichte darauf hin, dass die Bremsen aktiviert waren.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin