Das Flugzeug ist der zweiten von drei bestellten A350 für die Flugbereitschaft des deutschen Verteidigungsministeriums.

KurswechselAirbus-A350-Regierungsflieger erhalten doch Raketenabwehr

Noch vor wenigen Monaten sah es so aus, als könnten die drei Airbus A350 der deutschen Flugbereitschaft nur schwerlich ein Selbstschutzsystem erhalten. Nun geschieht es doch.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Im Frühjahr erklärte das deutsche Verteidigungsministerium, dass es prüft, auf Raketenabwehrsysteme für die drei Airbus A350-900 der Flugbereitschaft zu verzichten. «Ein Selbstschutzsystem für den A350 ist momentan nicht marktverfügbar und müsste mit hohem Kosten- und Zeitaufwand entwickelt werden.» Derzeit zeichne sich zwar ab, «dass eine ‘Integration Selbstschutz’ in A350 Flugzeuge technisch grundsätzlich umsetzbar ist». Dies würde allerdings Haushaltsmittel in dreistelliger Millionenhöhe binden sowie mehrere Monate pro Jet in Anspruch nehmen und die Verfügbarkeit somit stark einschränken.

Nun der Kurswechsel: Am Mittwoch (27. September) teilt das Ministerium mit, dass die drei A350 «ab dem Jahr 2026 schrittweise mit einem Directed Infrared Counter Measures (DIRCM) Selbstschutzsystem ausgestattet» werden. «Dafür werden die Luftfahrzeuge nacheinander im Rahmen ihrer ohnehin anfallenden Industrie-Instandhaltungen umgerüstet, um die Verfügbarkeit für den Flugbetrieb so hoch wie möglich zu halten.»

Wer baut das Selbstschutzsystem?

Weiter heißt es: «Die benötigten Haushaltsmittel wurden gemäß Maßgabebeschluss des Haushaltsausschusses des Bundestages bereits am 10. April 2019 bewilligt.»

aeroTELEGRAPH fragte beim Verteidigungsministerium an, ob sich die Verfügbarkeit am Markt geändert habe, oder man auf die erwähnte kostspielige Entwicklung setzte - und welches Unternehmen Partner werde. Ein Sprecher erklärte lediglich, dass die Ausschreibung und die Vergabe des Auftrages noch ausstünden und man daher bisher keine weiteren Angaben machen könne. Einen Zeitrahmen dafür nannte der Sprecher nicht. Er sagte allerdings, dass die Kosten die bewilligten Haushaltsmittel nicht übersteigen werden.

Mehr zum Thema

... die Lufthansa-Tochter die Maschine mehr als anderthalb Jahre ausgerüstet hatte.

Wieso es keine Raketenabwehr für Regierungs-A350 gibt

...und den zurückhaltenderen Winglets.

Die verrückten Deutschen, die sich bei Airbus einschlossen, um ihren A350 abzuholen

alaska airlines

Alaska Airlines ist nun anders stolz auf Boeing

Boeing 787-8

Was ist 2025 in der Luftfahrt passiert?

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack