Airbus im Arkia-Design: Bis 2018 soll die israelische Airline vier A321neo erhalten.

A350: «Risiko ist minimiert»

Der Erstflug von Airbus' A350 rückt näher. Der Flugzeugbauer ist selbstbewusst, was den neuen Jet betrifft. Doch noch ist der baldige Erstflug gefährdet.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Aus einem Nachteil wurde für Airbus ein deutlicher Vorteil. Der A350 soll erst im kommenden Jahr auf den Markt kommen – Mehr als zwei Jahre nach Boeings Konkurrent Dreamliner. Beide Langstreckenflieger sollen effizienter, sparsamer, moderner sein als Vorgängermodelle. Doch Boeings B787 hatte lange die Nase vorn. Airbus fuhr trotz vieler Neuerungen dennoch eine traditionellere Strategie. Komplett neue Technik wie beim Dreamliner mieden die Europäer lieber. Zunächst sah es aus, als sei das ein deutlicher Wettbewerbsvorteil für Boeing. Doch sei diesem Jahr ist alles anders.

Seit dem Grounding der B787 in Folge von Problemen mit den neuartigen Lithium-Ionen-Batterien beeilte sich Airbus, immer wieder zu beteuern, dass man sich auf bewährte Technik stütze, die keine Risiken wie der Dreamliner berge. Auch im Vorfeld der Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris bleibt Airbus dabei. «Die technischen Risiken sind auf ein Minimum reduziert», so Airbus-Chef Fabrice Brégier laut der Nachrichtenagentur Reuters. «Ich habe immerhin überhaupt keine Lust, einen gegroundeten Flieger an den Start zu bringen.»

Kein Datum bekannt

Wann genau der Flieger das erste Mal abhebt, ist unklar, doch dass es bald sein sollte, ist klar. In der Branche munkelt man, dass der A350 schon am Donnerstag fliegen soll und auf der Luftfahrtmesse dem Dreamliner so die Schau stiehlt. Dafür spricht, dass Airbus bereits die Crew für den Flug bereits ausgesucht hat. Seit dem A380 im Jahr 2005 wäre es der erste Erstflug eines brandneuen Airbus-Fliegers. «Daher gehen wir so etwas sehr konservativ an», so ein Testpilot gegenüber Reuters.

Das ist auch ein Grund, weshalb der Erstflug in den nächsten Tagen noch immer gefährdet ist. Denn die Wettervorhersagen für die kommenden sieben Tage sind in Paris nicht besonders gut. Viele Gewitter und Wolken soll es geben. Zum anderen aber könnten auch Frankreichs Fluglotsen die Pläne boykottieren. Denn diese befinden sich seit heute (11. Juni) im Streik, der drei Tage dauern soll. Hebt der Jet nicht bald ab, so steht auch die Teilnahme in Le Bourget auf dem Spiel.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-neo-1

Airbus übergibt 800. A320 aus Endmontage in Tianjin

ticker-airbus-helicopters

H135, H145M und H175M: Spanien bestellt 100 Airbus-Helikopter für Streitkräfte

ticker-airbus-helicopters

H145M : Deutschland bestellt weitere 20 Hubschrauber bei Airbus

ticker-airbus-konzern-

Airbus, Air France, Delta und Co. übten erstmals, wie sich zwei Jets über dem Atlantik zu einem Formationsflug treffen können

Video

hund veraengstigt
Für viele Tiere ist das Feuerwerk in der Silvesternacht der reinste Horror. Hundehalterinnen und -halter suchen daher mit ihren Tieren Zuflucht an Flughäfen. Und das nicht nur in Deutschland.
Timo Nowack
Timo Nowack
Prototyp der EFlyer 2: Dass Flugzeug soll 2026 von der FAA zertifiziert werden.
Der Eflyer 2 soll im kommenden Jahr zertifiziert werden. Sechs Jahre später als ursprünglich anvisiert. Dafür soll es ein elektrisches Schulungsflugzeug mit sehr geringen Betriebskosten werden, verspricht Hersteller Bye Aerospace.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A321 XLR von Aer Lingus: Das Flugzeug mit der Kennung EI-XLT fällt auf unbestimmte zeit nach einer harten Landung aus.
Ein Airbus A321 XLR der irischen Nationalairline ist am Flughafen Dublin hart gelandet. Das erst ein Jahr alte Flugzeug könnte Monate ausfallen und Aer Lingus Kosten in Millionenhöhe verursachen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies