Beschädigtes Fahrwerk: Auf der Piste lagen Trümmer.

Airbus landet im Wasser

Die Piste am Flughafen St. Lucia wurde bei einem Unwetter innerhalb weniger Minuten überflutet. Ein Airbus A330 von Virgin Atlantic landete trotzdem.

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Die Urlauber, die Heiligabend auf der Karibikinsel verbrachten, hatten sich wohl sonnige Weihnachten erhofft. Stattdessen herrschte in St. Lucia eine Art Sintflut. Starke Regenfälle sorgten in der Region für Überschwemmungen. Die Einwohner der Nachbarinseln Dominica, St. Kitts und Nevis und St. Vincent und den Grenadinen litten ebenfalls unter dem Wetter. 13 Menschen starben, Hunderte verloren ihr Zuhause.

Neben den Opfern des Unwetters gab es auch in der Luftfahrt Probleme. Ein Airbus A330 von Virgin Atlantic erlebte bei der Landung am 24. Dezember eine böse Überraschung. Kurz bevor der Langstreckenjet um kurz vor 20 Uhr Lokalzeit aufsetzen sollte, trat der Fluss Petite Riviere Du Vieux Fort über seine Ufer. Schlamm, Schmutz und Geröll überfluteten mit dem Wasser die Landebahn. Die Wetterstation des Flughafens wurde offenbar von den Fluten mitgerissen, berichtet das Fachportal Aviation Herald.

Zu spät für eine Umkehr

Für eine Umkehr war es offenbar zu spät. Der A330, der von Trinidad und Tobago kam und nach London weiterfliegen sollte, landete im Wasser und schaffte es irgendwie, am Ende doch noch anzuhalten. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall offenbar niemand. Doch der Flieger erlitt massive Schäden. Fotos, die auf dem Kurznachrichtendienst Twitter verbreitet werden, zeigen ein komplett zerstörtes Fahrwerk.

Die Maschine war so stark beschädigt, dass sie den Weiterflug nach London nicht antreten konnte. Auch der Flughafen musste über sämtliche Weihnachtstage geschlossen bleiben, weil Mitarbeitend zuerst die Pisten von Trümmern befreien mussten. Inzwischen kann er aber wieder angeflogen werden.

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