Airbag im Gurt: Immer häufiger.

Airbag an Bord

Airbags statt herkömmliche Sicherheitsgurte in Flugzeugen – das gibt es bereits. Auch wenn kaum jemand davon weiß.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Wer sich schon einmal gefragt hat, warum der Sicherheitsgurt in diesem Flugzeug etwas anders aussieht als sonst, der hat sich wahrscheinlich einen Airbag umgebunden. 70'000 davon gibt es bisher – nur die Hälfte davon allerdings in kommerziellen Fliegern. Dabei sind die Airbags ziemlich effektiv. In vielen Privatfliegern haben die Luftkissen schon Leben gerettet, so die Firma Amsafe, die die Airbags herstellt. Die Airbags sind dafür gemacht, die Passagiere bei Bewusstsein zu halten. Dann hätten sie, so Amsafe, eine Chance, das Flugzeug zu verlassen, nachdem etwas passiert ist. Die Firma prognostiziert daher auch, dass die Verbreitung der Airbags zunehmen wird. Anders als im Auto sind sie nicht im Sitz integriert, sondern eben im Gurt.

Nicht alle Plätze in Flugzeugen haben diese Spezialgurte: In Amerika haben Airlines angefangen, sie zu verwenden, um Kosten zu sparen. Die Luftfahrtbehörde FAA hat die 16-G-Regel für neue Sitze in Fliegern eingeführt. Das heißt: Der Sitz muss Einwirkungen von mehr als der 16fachen Erdanziehungskraft standhalten. Früher war die Voraussetzung 9 G. In vielen Plätzen im Flugzeug bietet der Vordersitz genug Puffer, um die Voraussetzung zu erfüllen.

Vor allem in den hohen Klassen

Aber in den Notausgangs-Reihen oder der First- und Business-Class ist das oft nicht der Fall. Statt die Sitze komplett zu erneuern, um den Standard zu erfüllen, entschieden sich also viele Airlines, für 2000 Dollar die Airbag-Gurte zu installieren. In Europa gibt es noch keine Airbag-Pflicht. Das Sicherheitsextra wird aber dringend empfohlen.

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies