Airbag im Gurt: Immer häufiger.

Airbag an Bord

Airbags statt herkömmliche Sicherheitsgurte in Flugzeugen – das gibt es bereits. Auch wenn kaum jemand davon weiß.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Wer sich schon einmal gefragt hat, warum der Sicherheitsgurt in diesem Flugzeug etwas anders aussieht als sonst, der hat sich wahrscheinlich einen Airbag umgebunden. 70'000 davon gibt es bisher – nur die Hälfte davon allerdings in kommerziellen Fliegern. Dabei sind die Airbags ziemlich effektiv. In vielen Privatfliegern haben die Luftkissen schon Leben gerettet, so die Firma Amsafe, die die Airbags herstellt. Die Airbags sind dafür gemacht, die Passagiere bei Bewusstsein zu halten. Dann hätten sie, so Amsafe, eine Chance, das Flugzeug zu verlassen, nachdem etwas passiert ist. Die Firma prognostiziert daher auch, dass die Verbreitung der Airbags zunehmen wird. Anders als im Auto sind sie nicht im Sitz integriert, sondern eben im Gurt.

Nicht alle Plätze in Flugzeugen haben diese Spezialgurte: In Amerika haben Airlines angefangen, sie zu verwenden, um Kosten zu sparen. Die Luftfahrtbehörde FAA hat die 16-G-Regel für neue Sitze in Fliegern eingeführt. Das heißt: Der Sitz muss Einwirkungen von mehr als der 16fachen Erdanziehungskraft standhalten. Früher war die Voraussetzung 9 G. In vielen Plätzen im Flugzeug bietet der Vordersitz genug Puffer, um die Voraussetzung zu erfüllen.

Vor allem in den hohen Klassen

Aber in den Notausgangs-Reihen oder der First- und Business-Class ist das oft nicht der Fall. Statt die Sitze komplett zu erneuern, um den Standard zu erfüllen, entschieden sich also viele Airlines, für 2000 Dollar die Airbag-Gurte zu installieren. In Europa gibt es noch keine Airbag-Pflicht. Das Sicherheitsextra wird aber dringend empfohlen.

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies