Letzte Aktualisierung: um 13:33 Uhr

Erst verleasen, dann umrüsten

Air Zimbabwe will Boeing 777 zu Frachtern umbauen

Die nationale Fluggesellschaft Zimbabwes verfügt über zwei Boeing 777-200, die sie nicht nutzt. Im ersten Schritt will Air Zimbabwe die Langstreckenjets nun vermieten.

Die erste Sichtung von Z-RGM in den Farben von Air Zimbabwe im Sommer 2017: Kein Erfolg.

Im Juli 2017 gab es zwei wichtige Nachrichten zu Air Zimbabwe. Zum einen hieß es damals, die Fluggesellschaft solle umbenannt werden in Zimbabwe Airways. Zum anderen sollte sie vier Boeing 777 erhalten, die Malaysian Airlines zuvor aussortiert hatte.

Heute heißt Air Zimbabwe weiterhin Air Zimbabwe, von den vier geplanten Boeing 777 kamen aber zumindest zwei wirklich an. Bei Malaysian Airlines hatten sie einst die Kennzeichen 9M-MRQ und 9M-MRP getragen. Laut dem Luftfahrtdatendienst CH Aviation sind die beiden Jets, die nun Z-NBE und Z-RGM heißen, mittlerweile in Harare eingelagert. Denn die chronisch angeschlagene Fluggesellschaft hat keine Verwendung für sie.

Erst verleasen, dann umrüsten

Der Zeitung Sunday News sagte Interimschef Tafadzwa Zaza jetzt, Air Zimbabwe wolle die beiden 17 Jahre alten Boeing 777-200 zuerst mit oder ohne Crews verleasen. «Langfristig ist der Plan, einen oder alle zu Frachtflugzeugen umzubauen», kündigt Zaza an.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.