<span class="Apple-style-span">Air Mauritius: Die Airline verspekulierte sich.</span>

Euro-HedgingAir Mauritius steckt in der Krise

Die Nationalairline des Inselstaates Mauritius geht es ohnehin nicht gut. Nun muss sie auch noch mit den Konsequenzen einer ihrer Euro-Anlagen klarkommen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich schien nach Jahren der Krise alles wieder auf Kurs nach vorne. Air Mauritius war selbstbewusst, wollte die Flotte erneuern. Zwischen 2017 und 2020 sollen auch jetzt noch sechs neue Airbus A350 hinzu stoßen und die A340 der Airline ersetzen. So will Air Mauritius auch das Langstreckengeschäft wieder ankurbeln. Aus wirtschaftlichen Gründen hatte die Fluglinie etwa vor wenigen Jahren die Deutschland-Flüge einstellen müssen.

Doch die Zuversicht des Managements wurde nun gebremst. Denn obwohl man nicht nach Europa fliegt, leidet Air Mauritius unter der Abwertung des Euros. Der Grund: Sie hatte in Euros investiert. Und wegen der Abwertung der Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar verlor Air Mauritius im vergangenen Geschäftsjahr mehr als 7 Millionen Euro, teilte Tourismusminister Xavier-Luc Duval laut dem Nachrichtenportal Defimedia mit. Das brachte die Fluglinie im abgelaufenen Geschäftsjahr denn auch in die roten Zahlen. Rund drei Millionen Dollar Verlust verbuchte Air Mauritius laut der Zeitung L'Express.

Chinesen fehlen

Die Regierung hat nun ein Komitee ins Leben gerufen, das über die Finanzen der Nationalairline gehen soll. Wie der Tourismusminister mitteilt, kann es auch sein, dass es zu Kündigungen kommt. Unter anderem die Zukunft der Billig-Tochter Airmate steht auf dem Spiel. 70 Arbeitsplätze würden dadurch verloren gehen. Was für Air Mauritius zudem erschwerend hinzu kommt: Neben der Eurozone hängt man auch von einer anderen Wirtschaft ab – der chinesischen. Die Touristenzahlen aus China sind in den letzten Monaten während Zeiten schwächeren Wachstums um die zehn Prozent eingebrochen. Und Chinesen sind die wichtigste Touristengruppe des Inselstaates.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt &amp; Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack