Flieger von Air India: Ein Topmanager fiel durch den Alkoholtest.

ZufallskontrolleFlugbetriebsleiter von Air India fällt durch Alkoholtest

Ein hochrangiger Manager und Pilot von Air India fiel durch einen Alkoholtest. Es ist nicht das erste Mal, dass er negativ aufgefallen ist.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eigentlich sollte man sich besonders sicher fühlen, wenn der Flugbetriebsleiter der Fluglinie im Cockpit sitzt. Offenbar ist das nicht immer die richtige Annahme, wie sich nun bei einem Flug von Air India zeigte. Er sollte am Sonntag (11. November) von Delhi nach London Heathrow führen. Als Kapitän war Arvind Kathpalia eingeteilt, der neben seinem Job als Flugbetriebsleiter auch noch als Pilot aktiv ist. Dazu kam es nicht.

Der Manager fiel offenbar zwei Mal durch den Alkohol-Atemtest. Die Fluggesellschaft bestätigt gegenüber indischen Medien, dass Kathpalia nun erst einmal am Boden bleiben muss. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters wehrt er sich: «Nur ein verdammter Alkoholiker ist um 13:30 Uhr betrunken», zitiert die Agentur ihn.

Schon einmal auffällig geworden

Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass Kathpalia wegen eines Atemtests Probleme bekommt. Bereits 2017 hatte die Behörde Directorate General of Civil Aviation DGCA ihn suspendiert, nachdem er sich vor einem Flug geweigert hatte, einen Atemtest zu machen. Seine Begründung damals war, dass er den Flug nicht verspäten wollte. Hinzu kam, dass er versucht hatte, nach der Rückkehr nach Delhi die Daten so zu manipulieren, dass der ausgefallene Test nicht auffällt.

Mehr zum Thema

Flieger von Air India: Bei der Fluglinie brodelts.

Umstrittener Flugbetriebsleiter bei Air India

ticker-indien

Udan: Indien erweitert milliardenschweres Regionalflugprogramm

ticker-indien

Indien stützt Fluggesellschaften mit einer Milliarde

In Dehli wird ein Straßenhund vermisst: Das ist einer von zahlreichen Tweets.

Der Flughafen Delhi hat ein Problem mit bissigen Straßenhunden

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg