So kommen künftig die Flugzeuge von Air India daher.

Neue LackierungAir India kleidet ihre Flugzeuge neu ein

Die indische Nationalairline hat Hunderte neue Flugzeuge bestellt. Sie werden optisch anders daherkommen als die heutigen. Denn Air India ändert ihre Lackierung.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Sie war über viele Jahrzehnte ein Beispiel dafür, dass der Staat nicht immer der beste Eigentümer für eine Fluggesellschaft ist. Korruption, Misswirtschaft, Klüngeleien, Qualitätsmängel, Sicherheitsmängel und horrende Verluste prägten das Bild von Air India. Dieser Hypothek entledigte sich die Regierung in Delhi vergangenes Jahr.

Seit dem 27. Januar 2022 ist Air India wieder ein privates Unternehmen und Tata Sons Eigentümer. Seither hat sich vieles geändert. Unter anderem hat das neue Management der Fluggesellschaft einen Ausbau und eine radikale Flottenverjüngung verordnet. Fast 500 Jets bestellte es dazu bei Airbus und Boeing.

Tiefrot, Aubergine und Gold

Und jetzt überarbeitet die neue Führung auch das Erscheinungsbild. Die Veränderung solle den Wandel von einer «nationalen Institution zu einer nationalen Inspiration», widerspiegeln, erklärt sie. Die neue Identität von Air India baue auf auf einer Palette von tiefroten, auberginefarbenen und goldenen Farbakzenten und einem Chakra-inspirierten Muster, erklärt die Fluglinie.

Neben einem neuen Logo erhalten die Flugzeuge von Air India auch eine neue Lackierung. Der Rumpf ist künftig, ganz der aktuellen Mode entsprechend, weiß. Der Bauch ist rot und erhält den weißen Schriftzug Air India sowie eine goldene Umrandung. Auch die Triebwerke sind künftig in Rot gehalten. Der Name Air India wird zudem groß in roten Großbuchstaben vorne auf dem Rumpf stehen.

Vom indischen Fenster inspiriert

Auffällig anders wird das Leitwerk. Das 2007 eingeführte Sonnenlogo verschwindet. Neu erscheinen dort geometrische Muster. Sie sollen «die ikonische indische Fensterform in einen goldenen Fensterrahmen» interpretieren, welche Air India früher auf Flugzeugen als Schmuck verwendete. Es sei das zentralen Element des neuen Markendesigns und taucht auch innen auf den Winglets auf.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Bilder der künftigen Bemalung und von früheren Lackierungen von Air India. Ein Klick aufs Bild öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Premium Economy Class bei Air India: Ab Mitte Mai.

Air India führt Premium Economy ein - zuerst auf diesen drei Strecken

Pilotinnen und Piloten von Air India: Künftig fliegen sie auch mit A350 und Boeing 777X.

Air India beglückt Airbus und Boeing mit Megaorders

Sitzgurt: Vistara geht in Air India auf.

Singapore Airlines steigt bei Air India ein

Air Europa: Welche Farbe ist richtig?

Erkennen Sie die richtige Farbe dieser Airlines?

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier