Unglück in IndienAir-India-Jet zerbricht in zwei Teile

Eine Boeing 737 von Air India Express ist in Kozhikode verunglückt. Sie kam von der Piste ab und zerbrach in zwei Teile. Es gab mindestens 17 Tote und viele Verletzte.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Tragisches Flugzeugunglück in Indien: Am Calicut International Airport von Kozhikode hat eine Boeing 737-800 von Air India Express am Freitagabend (7. August) nach der Landung die regennasse Piste überschossen. Da die Landebahn höher liegt als das Umland, rutschte der Flieger einen rund zehn Meter hohen Abhang hinunter und zerbrach in zwei Teile.

Obwohl das Flugzeug kein Feuer fing, kamen mindestens 17 Menschen bei dem Unglück ums Leben, darunter beide Piloten. Weit über hundert Insassen sollen verletzt worden sein, einige davon schwer. Rettungskräfte bringen die Verletzten in Krankenhäuser. Gewisse Quellen sprechen bereits von 20 Toten.

Flugzeug kam aus Dubai

Der Unfall ereignete sich gegen 19:40 Uhr Ortszeit. Offenbar brachen die Piloten die zwei ersten Landeversuche ab und drehten danach Schleifen, bevor sie erneut zur Landung von der Gegenseite her auf Piste 10 ansetzten.

Es handelte sich beim verunglückten Flug um IX1344, der aus Dubai gekommen war. An Bord befanden sich laut der indischen Luftfahrtbehörde 190 Menschen: zwei Piloten, vier Flugbegleiter und 184 Passagiere, zehn davon Kinder.

Billigtochter von Air India

Air India Express ist die Billigtochter der staatlichen Air India. Den Calicut Airport im Bundesstaat Kerala nutzt sie als Drehkreuz. Der verunglückte Flieger trägt das Kennzeichen VT-AXH und ist rund 14 Jahre alt. Air India Express war der erste und einzige Betreiber.

Der aktuelle Unfall erinnert an ein anderes Unglück von Air India Express. Im Jahr 2010 überschoss ebenfalls eine aus Dubai kommende Boeing 737-800 der Airline die Piste am Mangalore International Airport. Wie Calicut hat auch Mangalore eine sogenannte Tabletop-Piste, die höher liegt - das Gelände fällt dahinter steil ab.

Parallelen zu Unglück in Mangalore

So rutschte auch die Maschine in Mangalore 2010 den Abhang hinab. Das Flugzeug damals fing allerdings Feuer. Am Ende der Katastrophe starben 158 der Menschen an Bord, nur acht überlebten. Auch erinnert der aktuelle Unfall an den von Pegasus Airlines in Istanbul im Februar 2020, bei dem der Jet ebenfalls einen Abhang hinunterrutschte und zerbrach.

An Bord der Boeing 737 sollen sich vor allem Gastarbeiter befunden haben, die aus Dubai zurückkehrten. Viele von ihnen sollen wegen der Covid-19-Panemie ihre Stelle verloren haben.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing startet mit 46 Auslieferungen und netto 112 Bestellungen ins Jahr

Nordlichter begleiteten Flug TOM950P.

In einer Boeing 737 Max 8 von Tui über den Atlantik

Tuifly-Flugzeuge am Flughafen Las Palmas: Die Airline soll künftig mehr sein als nur der Hotelzubringer.

Tui will mit ihren Fluggesellschaften mehr als nur Hotels füllen - sie sollen Gewinn machen

ticker-boeing-1

Boeing zeigt bei Singapore Airshow keine Verkehrsflugzeuge - wegen Zertifizierungsarbeiten

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies