Air-India-Flosse: Die Airline hat massive Probleme

Air India bald Billigflieger?

Indiens Staatsairline hat massive finanzielle Probleme. Um diese in den Griff zu bekommen, könnte sie sich schon bald ziemlich verändern.

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Im Grunde existiere Air India nur noch, weil sie der Nationalanbieter sei, erklärte Experte Rishikesha T. Krishnan kürzlich im Interview mit aeroTELEGRAPH. Seit Jahren schreibt die Fluggesellschaft massive Verluste. Pro Tag kommen 2,6 Millionen Dollar an operativem Defizit laut einem Bericht der Zeitung Financial Express hinzu. Oftmals kann die Airline die Löhne Ende Monat nur dank einer Überweisung aus der Staatskasse zahlen. Das soll sich aber nun ändern. Die Regierung beauftragte eine Kommission, ein Konzept zu entwickeln, wie die Nationalairline wieder Gewinn macht.

Und wie es aussieht, könnte sich deswegen schon bald einiges ändern bei der Nationalairline. Zum einen schlugen die Berater vor, die Angestelltenzahl von momentan rund 29'000 Personen massiv zu reduzieren. Eine genaue Zahl ist allerdings nicht bekannt. Auch unprofitable Routen soll die Fluggesellschaft streichen, um wieder mit privaten Billig-Konkurrenten wie Indigo oder Spicejet mithalten zu können.

Beispiel an Konkurrenz nehmen

Und Air India soll sich allgemein ein Beispiel an ihnen nehmen. Wie verschiedene Medien berichten, plant die Fluggesellschaft, sich mehr und mehr zu einem Lowcost-Anbieter zu entwickeln. Wer zum Beispiel einen Economy-Flug bei Air India buche, erhalte zukünftig kein Essen mehr – es sei denn er zahle extra.

Auch Gepäckgebühren zieht die Fluggesellschaft in Erwägung. Gleichzeitig sollen Passagiere – ganz nach dem Modell wie es auch die Lufthansa-Tochter Germanwings anwendet – die Möglichkeit erhalten, sich bessere Sitze mit mehr Beinfreiheit in der Holzklasse hinzuzukaufen. Insgesamt gab die Kommission 46 Empfehlungen an die Regierung ab. Würden alle befolgt, so könne Air India 600 Millionen Dollar im Jahr an Kosten einsparen.

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